Honda CRF450R

Kategorie: Motocross • Baujahr: 2025

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Honda CRF450R

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Honda CRF450R (2025): Mehr Ruhe im Fahrwerk, mehr Vertrauen am Vorderrad

Die 2025er CRF450R fühlt sich weniger zickig an und bleibt dabei typisch Honda: präzise in der Kurve, kontrollierbar am Gas und erstaunlich stabil auf Kante.

Auf der Strecke wirkt die 2025er CRF450R wie eine bewusst „erwachsen“ abgestimmte 450er: Sie will schnell sein, aber ohne dich zu bestrafen. In der Kurve fällt auf, wie leicht sie die Linie hält, selbst wenn der Eingang zerhackt ist und man leicht versetzt anbremsen muss. Beim Rausfeuern aus engen Ecken kommt der Schub sauber, sodass man früher ans Gas kann, ohne sofort Traktionslotterie zu spielen. Das Fahrwerk arbeitet homogener über den Hub, wodurch sich Sprunglandungen und Bremswellen weniger nach Überraschung anfühlen. Insgesamt passt das Paket besonders gut zu Fahrern, die Konstanz über einen ganzen Moto suchen und lieber präzise fahren als permanent zu retten.

„It’s now much more controllable and easier to use efficiently.“

Dirt Rider: How Much Power Does the 2025 Honda CRF450R Make? · Quelle ansehen

Technische Daten

Leistung

58PS(43 kW)

Drehmoment

48Nm

Hubraum

450ccm

Gewicht

108kg

Max. Drehzahl

9.500rpm

Top Speed

165km/h

Tank

7,9l

Verbrauch

5,5l/100km

Reichweite

144km

Preis

11.009 €

Die Balken zeigen die Einordnung jedes Werts im Vergleich zu allen Modellen derselben Kategorie.

NBNL Expertenmeinung

Agilität beim Einlenken, Punch beim Rausbeschleunigen, dazu diese Honda-typische Kontrolle: Genau so will ich eine 450er im Motocross bewegen. In schnellen Anliegern kann ich später bremsen, weil das Vorderrad mehr „Biss“ aufbaut und die Front nicht nervös über kleine Kanten tänzelt. Auf rissigem Hartboden bleibt sie beim Anbremsen ruhiger, und ich kann den Bremspunkt konstanter setzen, ohne am Lenker zu verkrampfen. Der Motor wirkt nicht wie ein brutaler Hammer, sondern wie ein sauber geschliffenes Werkzeug: Er zieht druckvoll, lässt sich aber fein dosieren, wenn der Grip abreißt und man den Hinterreifen am Limit „anlegt“. Genau da gewinnt man Rundenzeit. Gegenüber einer KTM 450 SX-F oder Yamaha YZ450F wirkt die Honda weniger spektakulär in der Spitze, dafür berechenbarer über den ganzen Turn, was für viele Fahrer am Ende schneller ist. Unterm Strich: weniger Drama, mehr Linie, mehr Vertrauen.

NBNL Fazit

Wer eine 450er sucht, die schnell macht statt nur schnell wirkt, ist hier richtig. Die CRF450R (2025) punktet mit mehr Stabilität, klarerem Frontgefühl und sehr gut dosierbarem Vortrieb. Sie fährt sich weniger anstrengend und dadurch oft effektiver. Für reine Peak-Power-Jäger gibt es Alternativen, aber als Race-Tool ist sie extrem rund.

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Meinungen im Netz

Im Netz zeichnet sich ein ziemlich klares Bild: Viele Tester loben vor allem das neue Chassis-Feeling und die bessere Ruhe im Fahrwerk. Dirt Bike Test beschreibt, dass die CRF ihre traditionell starke Kurven-Performance behält, dabei aber spürbar weniger ablenkt und insgesamt komfortabler sowie stabiler wirkt; außerdem sei das Setup weniger „launisch“ bei kleinen Änderungen. Cycle News betont, dass sich die Front stärker mit dem Boden verbunden anfühlt und das Handling weniger nervös sei; auch am Heck bleibe das Bike selbst unter Last stabil. Dirt Rider ordnet die 2025er als eines der am stärksten überarbeiteten 450er-Pakete ein und hebt eine deutlich besser nutzbare, kontrollierbarere Leistungsabgabe hervor, obwohl die Spitzenleistung nicht zwingend Klassenbestwert ist. Zusammengefasst: weniger Fight am Lenker, mehr Vertrauen in Front und Heck, und ein Motor, der sich effizienter fahren lässt. Quellen: powersports.honda.com; dirtrider.com; dirtbiketest.com.

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