Husqvarna Svartpilen 801
Kategorie: Naked • Baujahr: 2025
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Husqvarna Svartpilen 801 (2025): Stil trifft Punch im Mittelklasse-Naked
Die 801 fährt sich überraschend erwachsen und rund, bleibt aber optisch eigenständig genug, um zwischen Duke, MT-09 und GSX-8S aufzufallen.
Schon nach den ersten Kilometern wirkt die 801 wie ein erwachsenes Naked, das sich nicht über Nervosität definiert, sondern über Souveränität. Der Motor liefert spürbaren Schub aus der Mitte und bleibt dabei fein dosierbar, was beim Herausbeschleunigen aus engen Kurven richtig Spaß macht. Fahrwerk und Geometrie geben Stabilität, ohne die Handlichkeit zu kastrieren, und die aufrechte Ergonomie passt zu Pendeln, Feierabendrunde und Wochenendtrip. Elektronik und Bedienung sind modern gedacht, ohne dass man sich durch Menüs kämpfen muss, wenn man einfach nur fahren will. Im Markt sitzt sie genau zwischen „vernünftig“ und „wild“: weniger brachial als die stärksten Klassenprimusse, dafür eigenständiger und runder im Charakter.
„On the Cycle World dyno, the 2025 Husqvarna Vitpilen 801 produced 95.96 hp at 9280 U/min.“
Cycle World – 2025 Husqvarna Vitpilen 801 Dyno Run · Quelle ansehen
Technische Daten
Leistung
Drehmoment
Hubraum
Gewicht
Max. Drehzahl
Top Speed
Tank
Verbrauch
Reichweite
Preis
Die Balken zeigen die Einordnung jedes Werts im Vergleich zu allen Modellen derselben Kategorie.
NBNL Expertenmeinung
Im Feierabendverkehr fällt mir als Erstes auf, wie leicht die Svartpilen 801 „klein“ wirkt, obwohl sie beim Rausbeschleunigen aus der 30er-Zone richtig Druck macht. Auf der Landstraße kann ich sie früh ans Gas nehmen: Der Twin hängt sauber am Ride-by-Wire, schiebt aus dem mittleren Drehzahlband mit kräftigem Punch und bleibt dabei kontrollierbar, statt hektisch zu wirken. In schnellen Wechselkurven fühlt sich das Fahrwerk stabil an, mit genug Rückmeldung am Vorderrad, um Bremspunkte spät zu setzen, ohne dass die Front nervös wird. Die Sitzposition ist aufrecht und alltagstauglich; genau das macht sie im Vergleich zur sportlicheren Vitpilen-Interpretation so charmant. Markt-Einordnung: Gegen eine KTM 790 Duke wirkt die Husky weniger „Krawall“, dafür harmonischer; gegen Suzuki GSX-8S und Yamaha MT-09 punktet sie mit Charakter, Design und einem sehr runden Gesamtpaket, ohne sich in reiner Brutalität zu verlieren.
NBNL Fazit
Wer ein Mittelklasse-Naked mit Design-Kante sucht, bekommt hier nicht nur Optik, sondern echte Fahrfreude. Der Twin hat Punch, die Balance stimmt, und die 801 bleibt im Alltag angenehm unkompliziert. Sie ist keine reine Krawallmaschine, eher ein präziser Kurvenpartner mit Stil. Genau das macht sie so attraktiv.
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Meinungen im Netz
Im Netz wird die Svartpilen 801 häufig als stilistisch eigenständige, aber technisch eng verwandte Alternative zur KTM 790 Duke beschrieben, inklusive des 799-cm³-Parallel-Twins und der modernen Elektronik mit Fahrmodi sowie optionalen Erweiterungen. Mehrere Tests betonen, dass sie sich trotz extrovertiertem Look überraschend zugänglich fährt: entspannte Ergonomie, gut kontrollierbarer Motorlauf und ein lineares, nutzbares Leistungsband, das erst obenrum deutlich lebhafter wird. Positiv hervorgehoben werden außerdem das ausgewogene Handling und die saubere Abstimmung von Gasannahme und Assistenzsystemen, was sie im Alltag wie auf kurvigen Strecken leicht beherrschbar macht. Gleichzeitig wird transparent diskutiert, dass der Motor aus der LC8c/790-Familie stammt und die Fertigungskette teils bei CFMoto liegt, was je nach Leser entweder neutral oder als Gesprächspunkt gesehen wird. Unterm Strich lautet der Tenor: viel Charakter, modernes Paket, und eine 801, die mehr „Ride“ als „Show“ ist.
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