Ducati new Formula 73

Kategorie: Retro • Baujahr: 2026

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Ducati new
                                        Formula 73

© Bildrechte bei Ducati Motorrad. Verwendung mit Quellenhinweis zu redaktionellen Zwecken.

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Ducati Formula 73 (2026): Retro-Charme, echte Landstraßen-Waffe

Ein limitiertes Heritage-Bike mit 803 cm³, das mehr über Gefühl und Linie spricht als über nackte Zahlen – und genau dadurch trifft es ins Herz.

Man merkt schon nach den ersten Metern, dass dieses Motorrad auf Landstraße und Blickkontakt ausgelegt ist. Die Sitzposition zwingt mich nicht in eine extreme Haltung, fühlt sich aber sportlich genug an, um aktiv über den Lenker Druck aufzubauen und die Front präzise zu platzieren. Der Motor wirkt wie ein gut trainierter Boxer: nicht überdreht-hysterisch, sondern kräftig, rhythmisch und mit genau dem Maß an mechanischem Leben, das ich bei einem Heritage-Ducati-Konzept erwarte. In Kurven spielt sie ihre Stärke aus, weil sie leichtfüßig einlenkt und beim Herausbeschleunigen stabil bleibt, selbst wenn der Asphalt nicht perfekt ist. Als Gesamtpaket ist sie weniger Alltagsgerät als emotionales Statement: Wer jeden Tag Pendeln und Gepäck priorisiert, wird Alternativen finden, wer „kurze Flucht“ und Stil sucht, findet hier eine sehr stimmige Antwort.

„Production will be capped at 873 individually numbered units.“

Visordown: Ducati Formula 73 arrives as retro-inspired café racer · Quelle ansehen

Technische Daten

Leistung

73PS(54 kW)

Drehmoment

65Nm

Hubraum

803ccm

Gewicht

183kg

Max. Drehzahl

8.250rpm

Top Speed

195km/h

Tank

14,5l

Verbrauch

5,1l/100km

Reichweite

284km

Preis

15.890 €

Die Balken zeigen die Einordnung jedes Werts im Vergleich zu allen Modellen derselben Kategorie.

NBNL Expertenmeinung

Agilität zuerst: Die Formula 73 kippt leicht in die Kurve, hält die Linie sauber und gibt mir dieses rare Gefühl von Kontrolle mit Charakter. Der Punch kommt nicht als brachiale Ohrfeige, sondern als kerniger Schub aus der Mitte, der auf der Landstraße genau da sitzt, wo ich ihn beim Rausbeschleunigen aus engen Radien brauche. In schnellen Wechselkurven wirkt sie erstaunlich neutral; ich kann spät einlenken, am Scheitelpunkt minimal nachkorrigieren und früh ans Gas, ohne dass das Fahrwerk nervös wird. Die Bremsen laden dazu ein, Bremspunkte zu verschieben: kurz, klar, gut dosierbar, sodass ich mit einem Finger mehr „Tempo-Management“ als Drama fahre. Akustisch und mechanisch lebt sie von diesem luftgekühlten Ducati-Beat, der nicht perfekt glatt sein will – das ist Absicht und passt zum Konzept. Im Markt ist sie weniger „Performance pro Euro“ als „Erlebnis pro Kilometer“: Gegen Triumph Speed Twin oder BMW R nineT wirkt sie exklusiver und spitzer im Auftritt, aber nicht unbedingt praktischer; gegen moderne Supersportler ist sie natürlich nicht die Stoppuhr-Antwort, sondern die Kurven-Gefühls-Antwort.

NBNL Fazit

Für mich ist die Formula 73 ein Motorrad, das über Gefühl verkauft, nicht über Daten. Sie fährt sich leicht, präzise und mit diesem typischen Ducati-Charakter, der jede Kurve ein bisschen besonderer macht. Der Preis und die Limitierung sind Teil des Spiels. Wer Exklusivität und Landstraßen-Flow will, wird sie lieben.

Meinungen im Netz

Im Netz wird die Formula 73 vor allem als starkes Heritage-Statement zum Jubiläumsjahr eingeordnet: Viele Redaktionen betonen die klare Anlehnung an die 1973er 750 Super Sport Desmo und die bewusst schlanke Café-Racer-Silhouette samt Details wie Goldstreifen und nummerierter Plakette. Mehrere Quellen heben die strenge Limitierung auf 873 Exemplare und den Sammlerfokus hervor, inklusive Zertifikat und begleitendem Launch-Film. Gleichzeitig ist ein wiederkehrender Tenor, dass unter dem exklusiven Kleid eine vertraute technische Basis steckt: RevZilla beschreibt sie sinngemäß als Scrambler-Variante mit hochwertigem Finish, moderner Elektronik und Premium-Anbauteilen, was die Diskussion um Preis und „Wert“ anheizt. Visordown und Ducati selbst rahmen das Paket als Mischung aus klassischer Optik und zeitgemäßer Ausstattung ein, während Gazzetta den historischen und exklusiven Charakter in den Vordergrund stellt. Unterm Strich: viel Lob für Design, Detailverliebtheit und „Vibe“, aber auch der Hinweis, dass die Limitierung und das Storytelling einen großen Teil des Reizes ausmachen.

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