Ducati Diavel V4
Kategorie: Diavel • Baujahr: 2026
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Ducati Diavel V4 (2026): Powercruiser mit Sportbike-Seele
Wer Muscle-Cruiser-Optik will, aber beim Rausbeschleunigen aus Kurven Sportbike-Punch erwartet, findet hier Ducatis schärfste Antwort im Segment.
Als Powercruiser spielt sie nicht den gemütlichen Boulevard-Boss, sondern den Kurvenjäger im breiten Anzug. Der V4 hängt sauber am Gas, baut Druck kontrolliert auf und fühlt sich besonders dann lebendig an, wenn du ihn über die Mitte hinaus arbeiten lässt. Auf der Landstraße überzeugt mich vor allem die Stabilität beim harten Anbremsen und das ruhige Einlenken, wenn du den Bremspunkt bewusst spät setzt. In Schräglage bleibt der Grip gut lesbar, und beim Rausbeschleunigen wirkt das Paket erstaunlich „sportlich sortiert“, statt nur spektakulär. Wer von klassischen Cruisern kommt, muss sich an die höhere Präzision und das Tempo-Potenzial gewöhnen – und wird dann sehr wahrscheinlich süchtig danach.
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„the V4 loves to be 6k+“
reddit.com – „ducati diavel and xdiavel v4 2025 engine is meeh“ · Quelle ansehen
Technische Daten
Leistung
Drehmoment
Hubraum
Gewicht
Max. Drehzahl
Top Speed
Tank
Verbrauch
Reichweite
Preis
Die Balken zeigen die Einordnung jedes Werts im Vergleich zu allen Modellen derselben Kategorie.
NBNL Expertenmeinung
Die Diavel V4 steht 2026 im Powercruiser-Segment genau da, wo viele Kompromisse erwarten – und liefert überraschend viel Fahrdynamik für Leute, die eigentlich „nur“ cool cruisen wollten, aber innerlich nach Bremspunkt und Kurvenausgang gieren. Ich mag an ihr diese Doppelrolle: vorne lang und satt wie ein Musclebike, aber sobald die Straße aufmacht, schiebt der V4 mit einem sehr sauberen, linearen Punch an, der nicht nach Show, sondern nach echter Traktion schmeckt. In schnellen Wechselkurven fühlt sie sich stabiler an, als die Optik vermuten lässt; du merkst, wie viel Geometrie- und Fahrwerksarbeit drinsteckt, weil sie nicht „nachfedert“, sondern sich in Schräglage beruhigt. Beim Anbremsen bleibt sie erstaunlich aufgeräumt, und genau da entsteht Vertrauen: spät bremsen, einlenken, am Scheitelpunkt früh ans Gas – sie macht mit, ohne dich zu bestrafen. Gegen eine Triumph Rocket 3 wirkt sie sportlicher und präziser, gegen eine Harley Sportster S deutlich erwachsener im Fahrwerkskapitel; und wer von der alten 1260 kommt, spürt vor allem mehr Kultiviertheit und mehr Drehfreude statt brachialem Zweizylinder-Hammer.
NBNL Fazit
Unterm Strich ist das ein Powercruiser für Fahrer, die Optik wollen, aber Fahrdynamik brauchen. Sie fährt sich präziser, als sie aussieht, und der V4 belohnt aktives Fahren mit Drehzahl und sauberem Schub. Gegen die üblichen Verdächtigen wirkt sie weniger „Show“, mehr „Kurve“. Wenn du nur bummeln willst, gibt es bequemere Konzepte; wenn du grinsen willst, passt sie.
Meinungen im Netz
Im Netz wird die Diavel V4 häufig als erstaunlich sportlicher Powercruiser beschrieben: Viele Stimmen loben den V4-Charakter als sehr geschmeidig, drehfreudig und obenrum besonders stark, was gut zu der Idee passt, eher mit Drehzahl als nur mit „Stampfen“ zu fahren. Gleichzeitig taucht als wiederkehrendes Thema auf, dass manche Fans den Wechsel weg vom klassischen Ducati-Desmo-/V2-Gefühl emotional kritisch sehen und den Motor lieber aggressiver oder „traditioneller“ hätten. In den 2026er-News und Leaks wird zudem viel über eine sportlichere RS-Ausrichtung bzw. eine mögliche Modellpflege diskutiert, was die Erwartung schürt, dass Ducati die Diavel-Linie stärker Richtung Performance positioniert. In Foren-Threads finden sich neben Begeisterung über Sound, Quickshifter-Flow und den „obenrum“-Schub auch einzelne Berichte über Ärger mit Neufahrzeugen bzw. Support-Prozesse, was eher nach Einzelfall klingt, aber in der Wahrnehmung natürlich hängen bleibt. Insgesamt überwiegt die Einordnung: sehr starkes Gesamtpaket aus Design-Statement und echter Landstraßen-Performance, mit dem typischen Ducati-„Will mehr Drehzahl“-Vibe.
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