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Ducati Streetfighter V4 S

Kategorie: Streetfighter • Baujahr: 2023

Ducati Streetfighter V4 S

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Ducati Streetfighter V4 S (2023): Superbikekern ohne Verkleidung

Die 2023er Streetfighter V4 S fährt sich wie ein Panigale-Herz im Naked-Anzug: brutal schnell, erstaunlich präzise und mit Elektronik als Sicherheitsnetz.

Man merkt sofort, dass hier ein Superbikekern ohne Verkleidung arbeitet: Das Motorrad wirkt vorne messerscharf und hinten erstaunlich gut sortiert, wenn man sauber am Gas bleibt. Auf der Landstraße ist die Balance aus Gripgefühl und Attacke beeindruckend, aber die hohe Geschwindigkeit kommt so mühelos, dass Disziplin Pflicht ist. Die Elektronik ist nicht nur „da“, sie ist Teil des Konzepts und macht den Punch nutzbar, statt ihn zu kaschieren. Gleichzeitig bleibt der Charakter kernig: Ansauggeräusch, V4-Beat und diese gespannte Bereitschaft, beim kleinsten Impuls nach vorne zu springen. Wer von einem klassischen Naked kommt, erlebt weniger „lässig“, dafür mehr Rennstrecken-DNA pro Kilometer.

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„Sometimes too much just isn’t enough.“

2023 Ducati Streetfighter V4 S Review - Cycle News · Quelle ansehen

Technische Daten

Leistung

214PS(157 kW)

Drehmoment

120Nm

Hubraum

1.103ccm

Gewicht

189kg

Max. Drehzahl

13.500rpm

Top Speed

280km/h

Tank

16l

Verbrauch

7,1l/100km

Reichweite

225km

Preis

25.890 €

Die Balken zeigen die Einordnung jedes Werts im Vergleich zu allen Modellen derselben Kategorie.

NBNL Expertenmeinung

Agilität, Punch, Kontrolle, Charakter: Genau diese vier Wörter fallen mir nach den ersten Kurven ein. Die Streetfighter V4 S (2023) lenkt nicht „nackt und wild“, sondern fast schon superbike-sauber ein, mit einem Vorderradgefühl, das mich Bremspunkte später setzen lässt, ohne dass das Bike nervös wird. Am Kurvenausgang kommt der Schub nicht einfach nur hart, er kommt in Wellen – und wenn ich den Gasgriff zu früh zu gierig aufziehe, spüre ich, wie Traktions- und Wheelie-Regelung das Ganze in Vortrieb übersetzen, statt in Drama. Das Fahrwerk wirkt straff und sehr direkt, macht aber genau dadurch klar, was der Reifen gerade kann. Gegen eine KTM 1290 Super Duke R ist die Ducati weniger „Holzhammer“, dafür präziser und drehzahlgieriger; gegen eine BMW M 1000 R fühlt sie sich emotionaler und roher an, verlangt aber auch mehr Respekt, wenn die Elektronik nicht alles glattbügeln soll.

NBNL Fazit

Ein Streetfighter für Leute, die Präzision genauso lieben wie Eskalation. Die 2023er V4 S verbindet brutalen Vortrieb mit erstaunlicher Kontrolle, solange man die Elektronik als Partner akzeptiert. Windschutz ist praktisch nicht vorhanden, das gehört zur Wahrheit. Wenn du ein Naked willst, das sich wie ein entkleidetes Superbike anfühlt, ist das hier ganz vorne dabei.

Meinungen im Netz

In den Online-Tests wird die 2023er Streetfighter V4 S häufig als noch leichter schnell zu fahren beschrieben, obwohl die Basis ohnehin schon extrem potent ist. Cycle News betont den stark elektronikorientierten Charakter und lobt die Gesamtqualität, merkt aber auch den hohen Preis und fehlende Komfortfeatures wie Tempomat oder Heizgriffe an. Australian Motorcycle News beschreibt sie als „Beast“ fürs Trackday-Leben, hebt aber hervor, dass die Updates die Maschine spürbar einfacher und kontrollierter schnell machen, besonders mit aktivierten Assistenzsystemen. 1000PS sieht die Detail-Überarbeitung als echte Fahrbarkeits-Feinpolitur, lobt Stabilität, Ergonomie und die gut funktionierenden Fahrhilfen, nennt aber den fehlenden Windschutz als klaren Dauer-Nachteil, gerade bei hohem Tempo. Unterm Strich: überragende Performance und Präzision, mit dem wiederkehrenden Hinweis, dass Winddruck und Preis die größten Alltagsbremsen sind. Quellen: reddit.com; cyclenews.com; ducati.com.

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