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Honda CB1000F

Kategorie: Retro • Baujahr: 2026

Honda CB1000F

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Honda CB1000F (2026): Retro-Charme, Fireblade-Herz, echte Landstraßenwaffe

Die CB1000F mischt 80er-Bol-d’Or-Optik mit moderner Elektronik und einem auf Punch getrimmten Vierzylinder zu einem überraschend sportlichen Streetbike.

Optisch trifft sie genau die Linie zwischen Bol-d’Or-Nostalgie und klarer, moderner Verarbeitung: viel Fläche, saubere Kanten, und ein Auftritt, der nicht nach „Showbike“ schreit. Der Vierzylinder ist auf kräftigen Durchzug im mittleren Bereich ausgelegt, was im echten Straßenrhythmus mehr bringt als ein reines Top-End-Feuerwerk. Dazu passt die Elektronik, die nicht nur Sicherheitsnetz ist, sondern beim sportlichen Rausbeschleunigen spürbar Ruhe ins Fahrgefühl bringt. Im Kurvenwechsel wirkt das Paket eher „roadster-stabil“ als supermoto-hibbelig, was ich auf schlechten Asphaltflicken als Vorteil sehe. Unterm Strich ist das ein Streetbike für Leute, die Stil wollen, aber beim Thema Bremspunkt und Kurvenspeed nicht gemütlich werden.

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„The CB1000F is based on the Hornet 1000.“

EICMA: Honda CB1000F, inspired by icons of Motorsport · Quelle ansehen

Technische Daten

Leistung

124PS(91 kW)

Drehmoment

103Nm

Hubraum

1.000ccm

Gewicht

214kg

Max. Drehzahl

9.000rpm

Top Speed

230km/h

Tank

16l

Verbrauch

5,6l/100km

Reichweite

286km

Preis

12.329 €

Die Balken zeigen die Einordnung jedes Werts im Vergleich zu allen Modellen derselben Kategorie.

NBNL Expertenmeinung

Dieser runde LED-Scheinwerfer mit den zwei „Hörnern“ darunter ist so ein Detail, das ich nach der ersten Begegnung nicht mehr aus dem Kopf bekomme: Retro, aber nicht kitschig. Auf der Straße fühlt sich die CB1000F wie ein bewusst „entschärftes“ Literbike an, nur eben im besten Sinn: weniger Spitzenleistungs-Gier, dafür mehr Schub genau dort, wo ich auf der Landstraße aus der Kurve ans Gas gehe. In langen Radien kann ich sie sauber auf Zug halten, das Vorderrad wird leicht, aber nie nervös; in engen Kehren hilft die gut dosierbare Gasannahme, den Grip am Hinterrad zu konservieren. Beim Anbremsen bleibt sie stabil, ich kann den Bremspunkt spät setzen und trotzdem mit Ruhe einlenken. Markt-Einordnung: Gegen eine Yamaha XSR900 wirkt die Honda erwachsener und satter, gegen eine Kawasaki Z900RS moderner und deutlich sportlicher, ohne den klassischen Auftritt zu verlieren. Für mich ist das die CB-Idee in 2026: Alltag, Stil und Attacke in einem Paket.

NBNL Fazit

Wer Retro-Design liebt, aber keine Retro-Fahrdynamik will, landet hier einen Volltreffer. Die CB1000F fährt sich wie ein souveräner Roadster mit echtem Punch aus der Kurve und stabiler Bremse. Sie wirkt moderner als klassische Retro-Konkurrenz und erwachsener als viele „Style-first“-Bikes. Für mich: klassischer Look, ernsthafte Performance.

Meinungen im Netz

Im Netz wird die CB1000F fast durchgehend als „Neo-Retro done right“ eingeordnet: Viele Tester feiern, dass Honda den Look klar an die frühen 80er und die CB750F/Spencer-Ära anlehnt, dabei aber moderne Technik nicht versteckt, sondern sinnvoll integriert. Häufig genannt wird auch die Positionierung über der CB1000 Hornet: gleiche Basis, aber mit anderer Abstimmung und mehr Charakter für die Straße, inklusive spürbar stärkerem Fokus auf nutzbares Drehmoment statt reiner Drehzahl-Show. Mehrere Quellen betonen die umfangreiche Elektronik mit IMU-Unterstützung (Traktionskontrolle, Kurven-ABS und Assistenzfunktionen) sowie die bewusst gestaltete Ergonomie als Alltagsplus. Kritischer Ton kommt vereinzelt beim Thema „Purismus vs. Technik“ auf: Manche hätten sich noch weniger Gewicht und noch mehr klassische Details gewünscht, andere loben genau den Spagat. Insgesamt überwiegt die Meinung, dass Honda hier eine ernsthafte Alternative zur Z900RS und zu modernen Retro-Nakeds liefert, nur mit klarerem Performance-Unterbau.

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