KTM 1390 Super Adventure S
Kategorie: Adventure • Baujahr: 2026
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KTM 1390 Super Adventure S (2026): Hightech-Reiseenduro mit V2-Charakter
Mehr Punch, mehr Assistenz und ein spürbar erwachseneres Fahrgefühl machen die 1390 S zur scharfen Alternative zur GS Adventure und Africa Twin.
Auf der Straße wirkt das Paket wie eine Reiseenduro, die sich an Sportfahrer richtet: viel Druck aus dem Drehzahlkeller, aber mit genug Feinsinn, um auch in engen Kehren sauber dosierbar zu bleiben. Das Semi-Active-Fahrwerk nimmt Unebenheiten souverän weg und hält die Geometrie beim harten Anbremsen stabil, was gerade auf welligen Passstraßen Vertrauen schafft. Mit rund 244 kg fahrfertig ist sie kein Leichtgewicht, doch die Balance passt, sodass sie beim Einlenken weniger träge wirkt, als die Zahl vermuten lässt. Die Assistenzsysteme und das moderne Cockpit zielen klar auf Komfort und Sicherheit im Alltag und auf langen Etappen. Wer von einer 1290 kommt, spürt vor allem das erwachsenere, „aufgeräumtere“ Gesamtgefühl und den zusätzlichen Nachdruck beim Überholen.
„Mit dem CamShift-Reaktor erreicht die Super Adventure einen beeindruckenden Reifegrad.“
MOTORRAD Online: KTM 1390 Super Adventure S Evo im Test (04.12.2025) · Quelle ansehen
Technische Daten
Leistung
Drehmoment
Hubraum
Gewicht
Max. Drehzahl
Top Speed
Tank
Verbrauch
Reichweite
Preis
Die Balken zeigen die Einordnung jedes Werts im Vergleich zu allen Modellen derselben Kategorie.
NBNL Expertenmeinung
Agilität trotz Masse, Punch aus dem Keller und dieses typische LC8-Grollen: Genau so fängt die 1390 Super Adventure S meinen Tag an. In schnellen Wechselkurven fühlt sie sich erstaunlich willig an, als würde sie sich am Scheitelpunkt regelrecht in die Linie ziehen lassen, während das Vorderrad sauber Rückmeldung liefert. Auf der Bremse bleibt sie stabil, und beim Rausbeschleunigen drückt der V2 mit Nachdruck, ohne dass ich ständig am Gas „arbeiten“ muss. Für mich ist das die KTM-Interpretation von Reiseenduro: eher Sporttourer auf Stelzen als gemütlicher Weltenbummler. Gegen eine BMW R 1300 GS Adventure wirkt die KTM emotionaler und direkter, aber auch fordernder, wenn man sie wirklich schnell bewegt. Gegen die Africa Twin Adventure Sports (auch als DCT) spielt sie klar die Karte Leistung/Hightech und Straßen-Tempo, während Honda mehr Gelassenheit und Offroad-„Flow“ liefert. Unterm Strich: Wer Passstraßen fräst und trotzdem Reiseenduro-Komfort will, ist hier goldrichtig.
NBNL Fazit
Für mich ist das eine der spannendsten Straßen-Reiseenduros im Segment: schnell, präzise und voller Charakter. Sie belohnt aktive Fahrweise mit Gripgefühl und Druck am Kurvenausgang. Wer maximale Gelassenheit sucht, greift eher zur Africa Twin; wer das Allround-Statement will, schaut zur GS Adventure. Wer aber Hightech und V2-Punch will, landet hier.
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Meinungen im Netz
In den aktuellen Online-Tests wird die 1390 Super Adventure S/Evo vor allem als extrem modernes Technikpaket mit starkem V2-Charakter beschrieben. MOTORRAD betont den spürbaren Reifegewinn des Konzepts und ordnet die Maschine als konsequenten Hightech-Technologieträger ein, bei dem nicht nur die Automatik-Schlagzeile zählt, sondern das Gesamtpaket aus Motorcharakter und Assistenzsystemen. BikeSocial hebt die Bedienbarkeit des großen Touchscreen-Displays, die logisch aufgebaute Menüführung sowie das Thema Radar-Tempomat hervor und beschreibt, dass sich viele Funktionen gezielt deaktivieren lassen, was bei so viel Elektronik als Pluspunkt gesehen wird. Cycle News beschreibt den Motor als drehmomentstark und zugleich gut kontrollierbar im Langsamfahrbereich, mit sehr präsenter, emotionaler Leistungsabgabe, und lobt die Stabilität sowie die Fähigkeit, trotz Gewicht überraschend präzise und agil Linie zu halten. Insgesamt ist der Tenor: sehr schnell, sehr „smart“, sehr KTM – mit klarer Ausrichtung auf sportliches Straßentempo und Langstreckenkomfort statt puristische Einfachheit.
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