KTM 390 Enduro R
Kategorie: Enduro • Baujahr: 2026
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KTM 390 Enduro R (2026): Der kleine Single mit großem Trail-Anspruch
Die 390 Enduro R zielt auf alle, die echte Offroad-Ergonomie und moderne Elektronik wollen, ohne gleich in die große Hubraumliga zu müssen.
Wer eine Enduro sucht, die sich nicht wie ein Kompromiss anfühlt, bekommt hier einen sehr stimmigen Ansatz: ein moderner Einzylinder mit klarer Gasannahme, gekoppelt an Elektronik, die im Dreck nicht dauernd dazwischenfunkt. Auf kurvigen Straßen macht sie Spaß, weil sie leichtfüßig einlenkt und beim Rausbeschleunigen nicht mit übertriebener Aggressivität stresst. Offroad hilft die lange Federweg-Reserve, wenn du mal zu spät bremst oder eine Kante härter nimmst als geplant. Die Sitzposition ist klar endurotypisch, was Stehen, Umsetzen und schnelle Richtungswechsel erleichtert. Unterm Strich ist das eine Maschine für Trail-Tage, Feierabend-Runden und den täglichen Weg, ohne dass du dich zwischen „zu zahm“ und „zu viel Motorrad“ entscheiden musst.
„Off-road ABS completely disables that feature to the rear wheel, but maintains … ABS active for the front wheel.“
2025 KTM 390 Enduro R Review – First Ride | Motorcycle.com · Quelle ansehen
Technische Daten
Leistung
Drehmoment
Hubraum
Gewicht
Max. Drehzahl
Top Speed
Tank
Verbrauch
Reichweite
Preis
Die Balken zeigen die Einordnung jedes Werts im Vergleich zu allen Modellen derselben Kategorie.
NBNL Expertenmeinung
Im Segment der leichten, straßenzugelassenen Enduros steht die 390 Enduro R (2026) genau da, wo viele hinwollen: genug Punch für Alltag und Anreise, aber mit ernst gemeinter Offroad-Geometrie für Leute, die wirklich abbiegen. Auf der Landstraße fühlt sie sich erstaunlich „kurvig“ an, weil sie willig einlenkt und sich sauber auf der Linie halten lässt, selbst wenn der Asphalt wellig wird. Im Gelände mag ich, wie berechenbar der Einzylinder am Gas hängt: Du kannst am Kurvenausgang früh ans Gas, ohne dass dich ein plötzlicher Drehmoment-Hammer aus der Spur wirft. Die Bremse ist gut dosierbar, und genau diese Dosierbarkeit ist offroad mehr wert als brachiale Schärfe. Gegen die Beta RR X-PRO4T 390 und RR RACE4T 390 wirkt die KTM weniger „Rennsport pur“, dafür alltagstauglicher und elektronisch runder. Und zur KTM 1390 Super Adventure S EVO ist es eine andere Welt: weniger Reise-Luxus, dafür deutlich weniger Masse und mehr Spielfreude auf schmalen Wegen.
NBNL Fazit
Für mich ist das die KTM, die viele Einsteiger unterschätzen und viele Könner schätzen werden: leicht zu fahren, aber nicht langweilig. Sie liefert echte Enduro-Ergonomie, praxistaugliche Elektronik und genug Leistung, um auch auf der Straße nicht unterzugehen. Wer reinrassigen Race-Charakter sucht, schaut eher zu Beta. Wer maximalen Reise-Overkill will, nimmt die 1390. Hier geht’s um Spaß pro Kilo.
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Meinungen im Netz
In den Online-Tests wird die 390 Enduro R vor allem als ungewöhnlich erwachsenes Gesamtpaket fürs Geld beschrieben: Die Assistenzsysteme (Traktionskontrolle und ABS) sollen im Offroad-Betrieb überraschend unaufdringlich arbeiten, wobei Offroad-ABS typischerweise hinten deaktiviert und vorne „dirt-friendly“ regelt. Mehrere Reviews loben die Bedienung über TFT und die klare Trennung der Modi Street/Offroad, inklusive der Möglichkeit, ABS komplett abzuschalten. Beim Motorbild liest man häufig: Street wirkt drehzahlorientierter, Offroad spürbar kräftiger untenrum, was im Gelände das Fahren entspannter macht. Gleichzeitig wird erwähnt, dass die Elektronik ohne IMU auskommt und damit nicht schräglagenabhängig ist, was in dieser Klasse aber als nachvollziehbarer Kompromiss gilt. In Community-Diskussionen taucht als Kritik eher das Thema Gewicht bzw. die Frage nach der Zielgruppe auf, während Tester den Mix aus Fahrbarkeit, Preis und echter 21/18-Enduro-Hardware betonen. Quellen: ktm.com; ktm.com; phillipmccallen.com.
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