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Moto Guzzi V7 Stone

Kategorie: Retro • Baujahr: 2025

Moto Guzzi V7 Stone

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Moto Guzzi V7 Stone (2025): Retro mit Punch und echter Guzzi-Seele

Die Stone bleibt puristisch, fährt aber spürbar erwachsener und trifft genau die, die Charakter statt Zahlenjagd wollen.

Wenn ich die Stone in einem Satz einordnen müsste, dann so: minimalistisch im Look, aber deutlich moderner im Handling des Alltags. Das Ansprechverhalten wirkt kultiviert, und der Motor liefert diesen kernigen Schub, der das entspannte Landstraßenfahren so leicht macht. In Kurven fährt sie lieber rund und sauber als aggressiv spitz, was gerade auf schlechten Belägen Vertrauen schafft. Wer gern mit einem satten Rhythmus fährt, spät einlenkt, früh ans Gas geht und dabei Stabilität schätzt, wird schnell warm. Gleichzeitig bleibt genug Charakter übrig, damit jede kleine Gasbewegung nach „Maschine“ und nicht nach Simulation wirkt.

KI-generierter Inhalt gemäß EU AI Act (Verordnung (EU) 2024/1689)

„For 2025, the entire V7 line gets ride-by-wire throttles making way for two ride modes, standard cruise control, traction control…

2025 Moto Guzzi V7 Range – First Look | Motorcycle.com · Quelle ansehen

Technische Daten

Leistung

67PS(50 kW)

Drehmoment

79Nm

Hubraum

853ccm

Gewicht

218kg

Max. Drehzahl

6.900rpm

Top Speed

175km/h

Tank

21l

Verbrauch

4,9l/100km

Reichweite

429km

Preis

9.550 €

Die Balken zeigen die Einordnung jedes Werts im Vergleich zu allen Modellen derselben Kategorie.

NBNL Expertenmeinung

Die V7 Stone (2025) steht im Retro-Segment genau da, wo viele hinwollen: ehrlicher Roadster für Genießer, die im Alltag fahren, am Wochenende Kurven sammeln und keine elektronische Reizüberflutung brauchen. Auf meiner Hausrunde überzeugt sie mich mit diesem typischen Guzzi-Punch aus dem Keller: Du rollst im mittleren Gang aus der Ortschaft, drehst am Gas und sie schiebt satt, ohne Hektik. In Wechselkurven fühlt sie sich stabil an, eher „gesetzt“ als nervös, mit sauberem Gripgefühl über den Lenker. Beim Anbremsen bleibt sie berechenbar, die Bremspunkte lassen sich schnell reproduzieren, weil die Rückmeldung konstant ist. Der Kardanantrieb gehört zum Charakter: leichtes Reaktionsgefühl beim Lastwechsel, aber nichts, was die Linie zerstört. Gegen Triumph Speed Twin 900 oder Yamaha XSR900 ist sie nicht die Sportskanone, dafür wirkt sie mechanischer, eigenständiger und auf langen Landstraßen-Takten entspannter. Genau diese Mischung macht sie für mich so stimmig.

NBNL Fazit

Unterm Strich ist das eine Retro, die nicht auf Krawall macht, sondern auf Qualität im Fahrgefühl. Sie schiebt kräftig aus dem Drehzahlkeller, bleibt in Kurven stabil und wirkt im Alltag angenehm unaufgeregt. Wer maximale Sportlichkeit sucht, greift eher zur V7 Sport oder zu stärkeren Japanern. Für Charakterfahrer ist die Stone (2025) ein sehr stimmiges Paket.

Meinungen im Netz

In den Online-Tests und Vorberichten wird die 2025er-V7-Familie vor allem als sinnvoll modernisiert beschrieben: Ride-by-Wire bringt Fahrmodi, Traktionskontrolle und serienmäßigen Tempomat, ohne den klassischen Auftritt zu verwässern. Mehrere Quellen betonen, dass Stone und Special am Grundlayout von Fahrwerk und Rahmen festhalten, während die Sport-Variante die großen Dynamik-Extras bekommt; dadurch bleibt die Stone bewusst „basic“, aber alltagstauglicher und runder im Gesamtpaket. Häufig gelobt werden die kräftigere, elastischere Motorabstimmung im unteren und mittleren Drehzahlbereich sowie die Euro-5+-Anpassung, die laut Herstellerangaben mit mehr Drehmoment einhergeht. Kritische Stimmen drehen sich weniger um Leistung, sondern um das eher schlichte Ausstattungsniveau im Vergleich zu manchen Retro-Konkurrenten und um die Händlerdichte bzw. Service-Infrastruktur je nach Region. Insgesamt ist der Tenor: klassische Guzzi-Emotion, jetzt mit genau der Elektronik, die man im echten Leben nutzt, ohne „Tablet am Lenker“.

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