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MV Agusta Brutale 1000 RS 25

Kategorie: Brutale • Baujahr: 2026

MV Agusta Brutale 1000 RS 25

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MV Agusta Brutale 1000 RS 25 (2026): Hypernaked mit Manieren

Die RS 25 will den Brutale-Charakter behalten, aber mit mehr Kontrolle und Alltagstauglichkeit dort punkten, wo 200+ PS sonst schnell nur Stress sind.

Wenn du sie im richtigen Gang hältst, wirkt die RS 25 wie ein Gummiband, das immer straffer zieht: erst Druck, dann Sog, dann dieser fast schon übertriebene Nachdruck Richtung Horizont. Das Fahrwerk zielt klar auf sportliche Landstraße, mit stabiler Front und einem Heck, das sich sauber aus dem Radius heraus „setzen“ lässt, sobald du am Kurvenausgang dosiert aufmachst. Die Ergonomie ist dabei der entscheidende Unterschied im Brutale-Kosmos: weniger Handgelenk-Last, mehr Spielraum, um die Maschine auch über längere Strecken konzentriert zu bewegen. Elektronik und Assistenzsysteme geben Sicherheitsnetz, aber die RS 25 bleibt keine „Easy Ride“ – sie belohnt saubere Linien, klare Bremspunkte und einen ruhigen Gasgriff. Im Markt steht sie als italienische Exotin zwischen den rational starken Platzhirschen aus Deutschland und Japan und den brachialen V4-Angeboten aus Italien.

KI-generierter Inhalt gemäß EU AI Act (Verordnung (EU) 2024/1689)

„…die MV-Beschleunigung im Bereich 8.000–11.000 U/min ist ehrlich gesagt eine der besten, die ich je erlebt habe.“

Motorcyclist: 2024 MV Agusta Brutale Buyer’s Guide · Quelle ansehen

Technische Daten

Leistung

208PS(153 kW)

Drehmoment

117Nm

Hubraum

998ccm

Gewicht

210kg

Max. Drehzahl

13.000rpm

Top Speed

300km/h

Tank

16l

Verbrauch

6,8l/100km

Reichweite

235km

Preis

29.400 €

Die Balken zeigen die Einordnung jedes Werts im Vergleich zu allen Modellen derselben Kategorie.

NBNL Expertenmeinung

Agilität im Oberkörper, Punch im Handgelenk, Kontrolle am Vorderrad: Genau so fühlt sich die Brutale 1000 RS 25 an, wenn du sie aus der Ortschaft heraus „anlehnst“ und der Motor ab mittleren Drehzahlen anfängt, die Landschaft zusammenzufalten. In schnellen Kurven fährt sie nicht wie ein nervöses Biest, sondern wie ein sehr straffes Skalpell: präziser Lenkimpuls, sofortiger Gripaufbau, dann dieses typische MV-Gefühl, dass Rahmen und Motor ein kompaktes Paket bilden. Auf der Bremse lässt sie sich tief in den Scheitel ziehen, ohne dass die Front schwammig wird, und beim Rausbeschleunigen musst du eher deinen Respekt als die Traktion managen. Gegen eine Ducati Streetfighter V4 wirkt die MV weniger „brutal digital“, dafür charakterstärker im mechanischen Feedback; gegen eine BMW S 1000 R weniger klinisch, aber emotionaler. Die RS 25 ist für mich die Brutale, die man wirklich fährt – nicht nur besitzt.

NBNL Fazit

Für mich ist das die Brutale, die den Spagat am besten trifft: Hypernaked-Leistung, aber mit mehr fahrbarer Kontrolle. Sie fühlt sich in Kurven präzise und hochwertig an und liefert diesen MV-typischen Charakter, den viele Konkurrenten nicht haben. Wer maximale Vernunft sucht, greift woanders zu; wer Emotion mit echter Fahrdynamik will, landet hier sehr richtig.

Meinungen im Netz

Im Netz wird die Brutale 1000 RS vor allem als „zugänglicher“ Gegenpol zur RR beschrieben: höhere Lenkerstummel, entspannterer Kniewinkel und ein Setup, das auf der Straße besser funktioniert, ohne den Hypernaked-Anspruch zu verwässern. Ein großer Tenor ist der Motor: Tester schwärmen vom extremen Vortrieb und dem Sog im oberen Drehzahlband, teils explizit im Bereich um 8.000 bis 11.000 U/min, kombiniert mit einem sehr präsenten, lauten Soundbild. Gleichzeitig taucht als wiederkehrender Kritikpunkt auf, dass das Paket preislich sehr ambitioniert bleibt und manche sich bei dem Niveau mehr Ausstattung erwarten. In Fahrberichten wird außerdem erwähnt, dass die Abstimmung im unteren Bereich nicht immer seidenweich wirkt und die Maschine eher dann „rund“ läuft, wenn man sie aktiv und mit Drehzahl fährt. In Foren und Threads mischen sich Faszination und Vorsicht: Einige Owner berichten von problemlosen Jahren, andere von Elektrik- oder Sensor-Themen sowie längeren Standzeiten wegen Teileversorgung – das Thema Zuverlässigkeit wird also emotional diskutiert, aber nicht einheitlich bewertet.

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