Stark VARG EX

Kategorie: Sport Enduro • Baujahr: 2026

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Stark VARG EX

© Bildrechte bei Stark Motorrad. Verwendung mit Quellenhinweis zu redaktionellen Zwecken.

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Stark VARG EX
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Stark VARG EX (2024): Elektro-Enduro mit Suchtfaktor

Die VARG EX fährt sich wie ein frei programmierbarer Punch-Hammer, bleibt dabei erstaunlich präzise und macht Enduro plötzlich leise, aber nicht langweilig.

Leise anrollen, kurz anlegen, los: Genau diese Unaufgeregtheit macht die VARG EX im Alltag und auf dem Trail so besonders. Sobald der Untergrund aufmacht, hängt sie brutal direkt am Gas, lässt sich aber über Kennfelder so zähmen, dass auch technische Auffahrten nicht zur Rodeo-Nummer werden. In schnellen Kurven wirkt sie sehr neutral, weil der Antrieb ohne Schaltvorgänge die Linie nicht stört; du konzentrierst dich mehr auf Blickführung und Bremspunkte als auf Drehzahl. Auf der Bremse bleibt das Fahrwerk ruhig, und mit passend eingestellter Motorbremse kannst du das Heck schön „setzen“, ohne es nervös zu machen. Wer von einer 450er Sportenduro kommt, wird vor allem den fehlenden Kupplungshebel und das andere Timing beim Anbremsen/Anfahren neu lernen müssen – danach fährt es sich fast wie eine neue Disziplin.

„The standard (60hp) model will retail at €12,900 / GBP 12,900 / USD 12,900…“

Enduro21: First look: Stark Varg EX – street legal enduro model breaks cover · Quelle ansehen

Technische Daten

Leistung

80PS(59 kW)

Drehmoment

1.036Nm

Hubraum

ccm

Gewicht

120kg

Max. Drehzahl

14.200rpm

Top Speed

150km/h

Verbrauch

6kWh/100km

Reichweite

110km

Batterie

7,2kWh

Preis

12.990 €

Die Balken zeigen die Einordnung jedes Werts im Vergleich zu allen Modellen derselben Kategorie.

NBNL Expertenmeinung

Dieser „Sound“ bleibt hängen: kein Auspuff, kein Kuppeln, nur Kettenrauschen und das feine Surren – und dann dieser sofortige Punch, der dich am Kurvenausgang eher an Traktion als an Leistung denken lässt. In engen Kehren kann ich den Bremspunkt später setzen, weil das Rekuperations-/Motorbremsgefühl (je nach Setting) das Bike stabilisiert, statt es wie ein Verbrenner über die Kompression aufzurichten. Auf rutschigem Wurzelteppich ist die Dosierbarkeit der eigentliche Gamechanger: Gasgriff minimal öffnen, Grip fühlen, weiterziehen – ohne Kupplungsarbeit, ohne Drehzahllotto. Gleichzeitig wirkt die VARG EX nicht wie ein schwerer E-Klotz, sondern eher wie ein sehr zentral balanciertes Sportgerät; erst beim Aufheben merkt man, dass Physik trotzdem mitfährt. Gegen KTM/Husqvarna 450 EXC-F oder Beta RR 4T punktet sie mit Ruhe, Wartungsarmut und dieser digitalen Charakterverstellung; verlieren kann sie dort, wo Reichweite, „Tanken in 2 Minuten“ und das vertraute Kupplungs-Feintuning im Hardenduro zählen.

NBNL Fazit

Wenn du Enduro als Fahrtechnik-Spiel verstehst, ist das hier ein Volltreffer: sofortiger Vortrieb, viel Kontrolle und ein Charakter, der sich wirklich anpassen lässt. Reichweite und Lade-Logik bleiben die natürlichen Grenzen. Fahrdynamisch ist die VARG EX näher an „High-Performance“ als an „Öko“. Für viele Strecken und Trainings dürfte sie der spannendste Gegenentwurf zur 450er sein.

Meinungen im Netz

Im Netz wird die VARG EX vor allem als „echte“ vollwertige Enduro gelobt, nicht als umgebautes Nischenprodukt: Enduro21 hebt die straßenzulassungsfähige Auslegung, das endurospezifische Chassis-Setup, die Mapping-Umschaltung am Lenker und das Arkenstone-Device als zentrale Bedien- und Navi-Einheit hervor und ordnet die EX als konsequenten Schritt vom MX-Bike zum Trail-/Alltagsgerät ein. ([enduro21.com]) In Forenstimmen wird die Performance oft als schneller als klassische Zweitakter beschrieben, gleichzeitig tauchen typische E-Offroad-Themen auf: höheres Gewicht beim Aufheben, fehlende Kupplung als Nachteil für bestimmte Traktions-Manöver, aber auch Lob für Verarbeitungsqualität und Service. ([reddit.com]) In E-Moto-Communities berichten einzelne Nutzer von Startschwierigkeiten/Defekten und zäher Kommunikation, betonen aber, dass das Bike fahrerisch stark sei – ein Hinweis, dass Early-Adopter-Erfahrungen schwanken können.

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