Stark VARG SM

Kategorie: Supermoto • Baujahr: 2026

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Stark VARG SM

© Bildrechte bei Stark Motorrad. Verwendung mit Quellenhinweis zu redaktionellen Zwecken.

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Stark VARG SM
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Stark VARG SM (2026): Elektro-Supermoto mit Kartbahn-DNA

Die VARG SM will klassische Einzylinder-SMs mit brachialem E-Punch und Leichtfüßigkeit auf der Straße und am Karttrack herausfordern.

Man merkt sofort, dass das Konzept nicht aus der „Elektro-Commuter“-Ecke kommt, sondern aus dem Offroad-/Race-Baukasten. Der Antritt wirkt wie ein perfekt getroffener Gangwechsel, nur eben ohne Gangwechsel: aus engen Ecken schiebt sie konstant und ohne Zugkraftloch. In schnellen Richtungswechseln ist die Leichtigkeit der eigentliche Star, weil du später bremsen und früher umlegen kannst. Gleichzeitig verlangt die direkte Leistungsabgabe Respekt, vor allem auf kaltem Asphalt oder welligen Ausgängen, wo ein zu früher Vollgasimpuls die Linie aufmacht. Für den Alltag ist sie dann am stärksten, wenn du kurze, intensive Fahrten liebst und Laden organisatorisch im Griff hast; für lange Etappen bleibt das Konzept naturgemäß weniger entspannt als bei klassischen Einzylinder-SMs.

„The Varg machines have disc brakes, but at this time, no ABS or traction controls.“

Forbes: Stark Future Adds Electric ‘Varg SM’ Supermoto To Expanding Lineup · Quelle ansehen

Technische Daten

Leistung

80PS(59 kW)

Drehmoment

914Nm

Hubraum

ccm

Gewicht

124kg

Max. Drehzahl

14.200rpm

Top Speed

150km/h

Verbrauch

6kWh/100km

Reichweite

100km

Batterie

7,2kWh

Preis

12.990 €

Die Balken zeigen die Einordnung jedes Werts im Vergleich zu allen Modellen derselben Kategorie.

NBNL Expertenmeinung

Die VARG SM steht im Supermoto-Segment da, wo sonst nur kompromisslose Spaßgeräte wohnen: für Fahrer, die Kurven, Bremspunkte und Punch wichtiger finden als Reichweiten-Rekorde. Auf meiner Lieblingsstrecke mit engen Wechselkurven fühlt sich das Konzept wie ein Cheatcode an: kein Schalten, kein Kupplungsstress, stattdessen ein messerscharfer Gasgriff, der aus dem Scheitelpunkt heraus sofort Druck aufbaut. Genau da gewinnt sie Zeit und Nerven. Beim Anbremsen kann die Rekuperation helfen, das Heck zu beruhigen oder bewusst leicht zu stellen; entscheidend bleibt aber, wie sauber du den Übergang zur echten Hinterradbremse dosierst. Das Fahrgefühl lebt von der niedrigen Masse und dem direkten Einlenken: Du wirfst sie in die Kurve, sie bleibt auf Linie, und beim Rausbeschleunigen gibt’s dieses elektrische „Jetzt!“-Moment. Gegen KTM 690 SMC-R oder Ducati Hypermotard 698 Mono punktet sie mit Reaktionsgeschwindigkeit und Leichtigkeit, verliert aber dort, wo Tankstopp-Mentalität und Langstrecke zählen.

NBNL Fazit

Wer Supermoto als Kurvenwerkzeug und Kartbahn-Spielzeug versteht, findet hier ein extrem scharfes Paket mit sofortigem Punch und leichter Hand. Die Dynamik beim Einlenken und Rausbeschleunigen ist ihr großes Argument. Abstriche gibt’s konzeptbedingt bei Langstrecke und je nach Erwartung bei Assistenzsystemen. Für Puristen: sehr reizvoll.

Meinungen im Netz

Im Netz wird die VARG SM vor allem als ultraleichtes, straßenzugelassenes Spaßgerät mit sehr aggressivem Antritt eingeordnet, das sich besonders für Stadt, kurvige Landstraßen und Kartstrecken anbietet. Stark selbst stellt die Kombination aus 7,2-kWh-Akku, tragbarem 3,3-kW-Lader und Supermoto-spezifischer Geometrie sowie kräftiger 320-mm-Frontbremse in den Vordergrund. Forbes betont die Positionierung als „Hooligan“-Supermoto, nennt Preise und weist darauf hin, dass (Stand dort) weder ABS noch Traktionskontrolle an Bord sind und dass es je nach Markt Unterschiede bei Brems-/Blinker-Layout geben kann. In Foren- und Reddit-Threads drehen sich viele Praxisfragen um Setup-Themen wie Reifendruck, 320-mm-Rotoren und die Rolle der Rekuperation beim Anbremsen; außerdem tauchen Berichte über Verzögerungen bei Auslieferungen auf, teils wegen des portablen Ladegeräts. Ein europäischer Artikel (Car and Driver Griechenland) hebt Reichweitenangaben nach WMTC sowie zwei Leistungsvarianten hervor und beschreibt die SM als ungewöhnlich leicht für die gebotene Performance.

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