Ducati V4 Tricolore

Kategorie: Hypersport • Baujahr: 2026

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Ducati V4 Tricolore

© Bildrechte bei Ducati Motorrad. Verwendung mit Quellenhinweis zu redaktionellen Zwecken.

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Ducati Panigale V4 Tricolore (2026): Sammlerstück mit Rennstrecken-Biss

Die Tricolore ist weniger „Sonderlack“ als eine fahrdynamisch spürbar veredelte V4 S – für Leute, die Bremspunkte sammeln wie andere Briefmarken.

Als Sondermodell zielt sie auf Fahrer, die Performance nicht nur messen, sondern auch fühlen wollen. Der V4 hängt gierig am Gas und schiebt mit dieser typischen Ducati-Mischung aus Druck und Drehfreude, die dich aus Kurven heraus fast zu früh ans nächste Bremsschild katapultiert. Genau dort setzt der Charakter der Tricolore an: Das Vertrauen in die Front ist hoch, die Verzögerung wirkt stabil und wiederholbar, was auf Trackdays mehr bringt als jedes „noch ein PS“. Auf der Landstraße bleibt sie fahrbar, aber sie verlangt Disziplin bei Tempo, Blickführung und Wärme-Management, sonst wird aus Faszination schnell Arbeit. Als Gesamtpaket ist das weniger ein Vernunftkauf als ein sehr präzises Statement für Menschen, die ihre Lieblingskurve in Bremspunkten definieren.

„…first production bike in the world to be equipped with the Front Brake Pro front braking system…“

Ducati USA News – Ducati Panigale V4 Tricolore: a collector’s bike to celebrate Made in Italy · Quelle ansehen

Technische Daten

Leistung

216PS(159 kW)

Drehmoment

121Nm

Hubraum

1.103ccm

Gewicht

188kg

Max. Drehzahl

13.500rpm

Top Speed

330km/h

Tank

17l

Verbrauch

6,5l/100km

Reichweite

262km

Preis

54.500 €

Die Balken zeigen die Einordnung jedes Werts im Vergleich zu allen Modellen derselben Kategorie.

NBNL Expertenmeinung

Im Hypersport-Segment steht die 2026er Panigale V4 Tricolore ganz oben auf der Wunschliste derer, die nicht nur schnell fahren, sondern schnell fahren wollen, ohne Kompromisse beim „Werkzeug“ an der Front. Auf der Strecke fühlt sie sich an wie eine V4 S mit dem Extra an Ernsthaftigkeit: Der Punch aus dem Drehzahlkeller ist schon brutal genug, aber der eigentliche Unterschied entsteht beim Anbremsen. Du gehst später auf die Bremse, hältst den Druck länger, und das Motorrad bleibt dabei stoisch ruhig – genau dieses Vertrauen macht Rundenzeit. In schnellen Kurven liegt sie messerscharf, mit viel Grip-Feedback am Vorderrad; beim Umlegen wirkt sie trotz Hypersport-Format erstaunlich willig, solange du sauber arbeitest. Gegen eine BMW M 1000 RR wirkt die Ducati emotionaler und „mechanischer“ im Gefühl, gegen eine Aprilia RSV4 Factory etwas weniger verspielt, dafür kompromissloser in der Bremszone. Wer Landstraße sagt, meint hier eher Verbindungsstück zur nächsten Boxengasse.

NBNL Fazit

Wer eine Hypersport-Ducati als Kunstwerk sucht, bekommt hier genau das – aber mit echtem Nutzen in der Bremszone. Die Tricolore fühlt sich wie ein fokussiertes Track-Upgrade an, nicht wie Deko. Sie belohnt saubere Linien, späte Bremspunkte und Mut am Kurveneingang. Für Alltagskilometer ist sie zu kompromisslos, für Rennstreckenmenschen nahezu perfekt.

Meinungen im Netz

Im Netz wird die Tricolore vor allem als streng limitierte Sammler-Edition auf Basis der Panigale V4 S eingeordnet, mit starkem Fokus auf Exklusivität und Design sowie der Nummerierung der Serie. Ducati selbst stellt die „Front Brake Pro“-Anlage als zentrales Alleinstellungsmerkmal heraus und betont die höhere Konstanz und Performance beim harten Anbremsen. Medien wie MCN und Magneto greifen genau diesen Punkt auf und rahmen die Tricolore als rennsportnahes Paket, bei dem die Bremsanlage und die Detailveredelung den Kern der Sonderstellung bilden. Lifestyle-orientierte Berichte wie Hypebeast betonen zusätzlich die Limitierung und die Positionierung als begehrtes Objekt, inklusive begleitender, exklusiver Ausrüstung für Besitzer. In Foren und Reddit-Diskussionen rund um aktuelle Panigale-V4-Modelle tauchen daneben typische Alltags- und Ownership-Themen auf, etwa Wärmeabstrahlung im Stadtverkehr oder generelle Erwartungen an die Nutzbarkeit auf der Straße – mit dem Tenor, dass die Plattform zwar straßenzulassungsfähig ist, ihre Stärken aber klar auf der Rennstrecke ausspielt.

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