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25 km/h – wenn das Mofa zum Roadtrip-Vehikel wird

Lars Eidinger und Bjarne Mädel auf Mofa-Tour quer durch Deutschland – ein Film über Brüder, Bier und verpasste Chancen

Von Tobias
15. Mai 2026 · 2 Min Lesezeit
25 km/h – wenn das Mofa zum Roadtrip-Vehikel wird25 km/h – wenn das Mofa zum Roadtrip-Vehikel wird
Bild mit KI erstellt · © NBNL

Zwei Brüder, zwei Mofas, dreißig Jahre Funkstille – und eine Idee, die eigentlich schon mit 16 scheiterte: einmal mit dem Mofa quer durch Deutschland. „25 km/h" ist eine dieser Geschichten, die eigentlich nichts mit Motorrädern zu tun hat – und trotzdem alles.

Der Film

Markus Gollers Roadmovie-Komödie aus dem Jahr 2018 schickt Georg (Bjarne Mädel) und Christian (Lars Eidinger) auf eine Reise, die auf einer Beerdigung beginnt. Die beiden Brüder haben sich seit 30 Jahren nicht gesehen. Nach einer durchzechten Nacht stehen sie auf ihren Mofas – Georg auf einer Puch Maxi, Christian auf einer Zündapp – und beschließen, die Tour nachzuholen, für die es nie den richtigen Moment gab.

Vom Schwarzwald bis nach Rügen. Bei maximal 25 km/h. Ü-40, angeschlagen, und mit schwerem Gepäck – im wahrsten Sinne.

Was das mit uns zu tun hat

Zugegeben: technisch gesehen sind das Mofas, keine Motorräder. 25 km/h Höchstgeschwindigkeit, keine Zulassung für die Autobahn, keine PS-Zahl, über die man reden würde. Und trotzdem trifft der Film genau das, worum es beim Fahren geht.

Nicht die Maschine macht die Reise. Nicht der Hubraum. Nicht die Tachonadel. Es ist die Entscheidung, überhaupt loszufahren. Der Rest passiert von selbst – die Gespräche, die Pannen, die Abende irgendwo am Straßenrand, die man so nicht geplant hätte.

Georg und Christian hätten sich auch in einem ICE wieder begegnen können. Hätten sie nicht. Genau das ist der Punkt.

Schauen, wenn man kann

„25 km/h" ist kein perfekter Film. Die Geschichte ist nicht neu, das Ende vorhersehbar. Aber Mädel und Eidinger spielen so, dass man das vergisst. Die Landschaften sind schön. Die Mofas sind sympathisch kaputt. Und der Soundtrack macht Laune.

Wer Roadtrips mag, wer mal mit dem Kumpel eine Tour gefahren ist, wer weiß, wie es ist, wenn man zwei Stunden fährt und danach mehr geredet hat als in den zwei Jahren davor – der wird hier seinen Film finden.

Kinostart: 1. November 2018 · Regie: Markus Goller · Darsteller: Lars Eidinger, Bjarne Mädel, Sandra Hüller, Franka Potente

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No Bike No Life. Gilt auch für 25 km/h.

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