Test

MotoGymkhana – moto was? Selbst ausprobiert in München

Hütchen-Slalom, voller Lenkereinschlag und maximale Kontrolle – selbst getestet in München

Von Tobias
15. Mai 2026 · 2 Min Lesezeit
MotoGymkhana – moto was? Selbst ausprobiert in MünchenMotoGymkhana – moto was? Selbst ausprobiert in München
Bild mit KI erstellt · © NBNL

Voller Lenkereinschlag, kratzende Fußrasten, kurze Beschleunigung, gefolgt von hartem Bremsen, schneller Slalom um die Pylonen, Kreise auf engstem Raum – das ist MotoGymkhana. Eine Motorrad-Disziplin, bei der es nicht um Topspeed geht, sondern um maximale Kontrolle.

Was MotoGymkhana ist

Erfunden wurde das rasante Hütchenspiel in den 1970er Jahren in Japan. Inzwischen hat es in Europa, vor allem in den Niederlanden, Polen und auch in Deutschland, eine wachsende Fangemeinde.

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Das Prinzip ist simpel: So schnell wie möglich durch einen Pylonen-Parcours fahren. Die Regeln sind klar:

  • Rote Hütchen werden rechts umfahren
  • Blaue Hütchen links
  • Gelb-gestreifte Pylonen müssen umrundet werden
  • Zwei gelbe Hütchen werden durchfahren

Was nach Fahrschule klingt, fühlt sich auf dem Motorrad ganz anders an. Voller Lenkereinschlag bei niedriger Geschwindigkeit, dann blitzartiges Beschleunigen, dann wieder hartes Anbremsen. Das Bike steht keine Sekunde still – und der Fahrer auch nicht.

Selbst ausprobiert in München

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Ich hab's gestern Abend selbst gefahren. Auf einem 40 × 30 Meter großen Asphaltplatz im Norden von München. Instruiert wurde ich von Philipp – seine Idee, seine Pylonen.

Erst mal den Platz von Steinen befreit, dann ging's los. Begonnen habe ich mit einer Acht, Pylonen-Abstand 12 Meter – die Standardübung schlechthin. Danach durch den Slalom. Philipp übte parallel mit einer engeren Konfiguration.

Nach einer Pause sind wir gemeinsam durch den Parcours. Und genau da fängt der Spaß an: Mit nur kurzem Abstand dynamisch um die Hütchen. Mit jeder Kurve lernt man das Motorrad besser kennen. Die Lernkurve steigt steil – anfangs noch große Kreise, später deutlich engere, und die Übergänge werden flüssiger.

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Was bringt's

Ein konkretes Ziel hab ich (noch) nicht. Mehr Kontrolle über das Motorrad zu gewinnen, das ist eines. Stürze und Verletzungen auf der Straße zu vermeiden ein anderes. Wer MotoGymkhana ernsthaft betreibt, kommt um Protektoren für Lenker, Gabel und Verkleidung nicht herum.

Bei meiner Diva kann ich mir einen Sturzbügel allerdings beim besten Willen nicht vorstellen. Manche Dinge gehen einfach nicht.

Fazit

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Mein Eindruck nach dem ersten Abend: MotoGymkhana macht süchtig. Es ist günstig, braucht keinen Rennstreckentag, und die Fortschritte sind sofort spürbar. Wer sein Bike wirklich beherrschen will – nicht nur geradeaus rollen –, sollte das mal ausprobieren. Klare Empfehlung.

Mehr Infos auf der offiziellen Seite oder der deutschen Community-Seite – inklusive Club-Finder, Regelwerk und Beispiel-Parcours.

Mitmachen in München? Schreib mir einen Kommentar oder eine Mail an tobi@nobikenolife.de. Philipp oder ich melden uns dann.

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Quellen & KI-Hinweise: Beitragsbilder teils mit KI erstellt. Redaktionelle Inhalte © NBNL.