Vier Tage mit der elektrischen Enduro Zero FX 7.2: MotoGymkhana, Geländefahrt, Akku und Reichweite — meine Probefahrt mit der Spaßmaschine ohne Schaltung und Kupplung.
Das Grinsen unter dem Helm wird an jeder roten Ampel größer. Geduldig warte ich auf Grün und drehe dann vorsichtig am „Gas". Bevor die Start-Stop-Automatik der Autos die Motoren startet, bin ich mit der Zero FX schon über die Kreuzung gefahren und im Rückspiegel werden die Autos kleiner. Ja, ich bin von der Elektro-Mobilität überzeugt — und freute mich besonders auf diese Probefahrt.
MotoGymkhana
Obwohl Philipp im Vergleich zu mir der erfahrenere MotoGymkhana-Fahrer ist, hätte ich ihn mit seiner BMW R 1200 R jederzeit innen überholen können. Die Zero FX bietet fürs Hütchenfahren gleich mehrere Vorteile: Sie ist mit 131 kg über hundert Kilo leichter als Philipps BMW. Ohne Kuppeln oder Schalten zu müssen, fährt und beschleunigt der Elektroantrieb gleichmäßig und ruckelfrei. Die 106 Nm Drehmoment bieten ab der ersten Umdrehung eine Wahnsinnskraft und Beschleunigung.
Im Gelände
Enduro-Bikes bieten eine besondere Freiheit. Nahezu lautlose Enduros werden sogar dort geduldet, wo ihre knatternden Verwandten nicht erlaubt sind. So kam ich bei einer Überlandfahrt mit der Zero FX einer Schafherde ganz nah. Weder der Schäfer noch sein Hund Chico hatten mit dem Bike ein Problem. Aber Vorsicht: Das enorme Drehmoment und nasser Rasen sind keine gute Kombination. Weil eine elektronische Traktionskontrolle fehlt, sollte man ganz sensibel mit dem „Gas" umgehen.