Im Modelljahr 2026 bleibt die Honda CB 500 Hornet ihrem bewährten Rezept treu: ein kompakter Parallel-Twin, ein gutmütiges Fahrwerk und eine Sitzposition, die Anfänger nicht überfordert, erfahrene Fahrer aber auch nicht langweilt. Mit 47,6 PS schöpft sie das A2-Limit vollständig aus und bietet genug Durchzug für Stadt, Pendelstrecken und kurvige Wochenendtouren. Die 188 Kilogramm fahrfertiges Gewicht sind kein Leichtbau-Rekord, fallen beim Fahren aber kaum auf, weil die Honda sauber einlenkt und stabil auf Linie bleibt. Dazu kommen eine moderne Elektronik, ABS und eine kräftige Doppelscheibenbremse. Wer mehr Motorreserven für die Autobahn oder häufige Soziusfahrten braucht, sollte zur CB750 Hornet oder in Richtung Kawasaki Z650 schauen. Für kontrollierbaren Fahrspaß mit überschaubaren Kosten bleibt die CB 500 Hornet jedoch eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse.
Agilität, Punch, Kontrolle, Charakter – genau diese vier Dinge bringt die Honda CB 500 Hornet 2026 erstaunlich sauber zusammen. Beim Einlenken wirkt sie leichtfüßig, ohne nervös zu werden, und lässt sich präzise bis zum Scheitelpunkt führen. Der Parallel-Twin hängt direkt am Gas, schiebt aus mittleren Drehzahlen kräftig an und bleibt dabei gut dosierbar. Auf kurvigen Landstraßen entsteht dadurch ein sehr flüssiger Rhythmus: spät bremsen, sauber umlegen, früh ans Gas und mit viel Traktion herausbeschleunigen. Die Bremse liefert einen klaren Druckpunkt und ausreichend Reserven, während das Fahrwerk Stabilität und Komfort überzeugend verbindet. Gegenüber der früheren CB500F besitzt die Hornet deutlich mehr optische und fahrerische Spannung. Kawasaki Z500 und Yamaha MT-03 wirken ähnlich zugänglich, die Honda tritt jedoch erwachsener und souveräner auf. Wer maximalen Punch sucht, wird bei stärkeren 650ern fündig; wer Kontrolle und Alltagstauglichkeit schätzt, bekommt hier ein ungewöhnlich rundes Gesamtpaket.
Die Honda CB 500 Hornet 2026 ist kein spektakuläres Kraftpaket, sondern ein sehr gut abgestimmtes Naked Bike mit echtem Fahrspaß. Ihr Zweizylinder liefert genug Punch, das Handling vermittelt viel Kontrolle und die Bremse setzt Vertrauen. Gegenüber der alten CB500F wirkt sie emotionaler und moderner. Für A2-Fahrer, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Alltagsmotorrad mit Kurvenpotenzial suchen, ist sie eine starke Empfehlung.
Die bisherigen Tests zeichnen ein sehr einheitliches Bild: Die Honda CB 500 Hornet gilt als leicht zugängliches, ausgewogenes und dennoch sportlicher auftretendes Naked Bike. Besonders häufig wird hervorgehoben, dass sie gegenüber der früheren CB500F emotionaler wirkt, ohne deren unkomplizierte Bedienbarkeit zu verlieren. Tester loben das neutrale Handling, den geschmeidigen Zweizylinder und die gute Alltagstauglichkeit, sehen den Motor aber eher als kräftigen Begleiter denn als kompromisslosen Sportantrieb. Positiv bewertet werden außerdem die moderne Instrumentierung, Konnektivität, Traktionskontrolle und die aufgewertete Front mit Doppelscheibenbremse. Honda selbst stellt das präzise arbeitende Showa-Fahrwerk und die nutzbare Leistungsentfaltung in den Mittelpunkt. Insgesamt wird die Hornet als vernünftige, aber keineswegs langweilige Alternative zu Kawasaki Z500, Yamaha MT-03 und stärkeren 650er-Modellen eingeordnet. Quellen: Honda, Motorradtest.de und MCNews. Quellen: powersports.honda.com; powersports.honda.com; motorradtest.de. Quelle ansehen