Honda CRF1100L Africa Twin 2026
Kategorie: Adventure • Baujahr: 2026
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Honda Africa Twin 2026: Mehr Kontrolle, weniger Drama
Die CRF1100L bleibt der Allrounder unter den Adventure-Bikes, wirkt 2026 aber spürbar feiner abgestimmt und erwachsener im Auftritt.
Schon nach den ersten Kilometern wirkt das Motorrad wie ein Werkzeug, das man intuitiv richtig benutzt. Der Motor liefert Druck aus niedrigen Drehzahlen, sodass ich aus Kurven eher mit Traktion als mit Drehzahl arbeite. Auf Landstraße und Passstraße überzeugt vor allem die Ruhe im Fahrwerk: Es schluckt Kanten, ohne schwammig zu werden, und lässt sich präzise über Bremspunkt und Blickführung platzieren. Im Gelände ist sie nicht die leichteste im Segment, aber die Geometrie und die gut dosierbare Leistungsabgabe helfen, wenn der Untergrund lose wird. Wer viel reist, bekommt ein Paket, das Komfort, Reichweiten-Realismus und Fahrspaß erstaunlich gut zusammenbindet.
KI-generierter Inhalt gemäß EU AI Act (Verordnung (EU) 2024/1689)
Technische Daten
Leistung
Drehmoment
Hubraum
Gewicht
Max. Drehzahl
Top Speed
Tank
Verbrauch
Reichweite
Sitzhöhe
Preis
Die Balken zeigen die Einordnung jedes Werts im Vergleich zu allen Modellen derselben Kategorie.
NBNL Expertenmeinung
Dieses breite, hoch bauende Cockpit mit dem typischen Rallye-Blick ist der Moment, in dem bei mir sofort „Reisemodus“ einrastet. Auf der Straße fährt sich die Africa Twin 2026 erstaunlich leichtfüßig: Sie kippt neutral in lange Kurven, hält sauber die Linie und gibt am Vorderrad viel Gefühl, wenn der Grip am Morgen noch kalt ist. Der Zweizylinder schiebt mit sattem Punch aus dem Keller, ohne hektisch zu wirken; genau das macht das Motorrad im Alltag so stressfrei. Beim harten Anbremsen vor Kehren bleibt sie stabil, die Elektronik greift unaufgeregt ein und lässt trotzdem noch Fahrfluss zu. Im Markt ist sie weniger „Straßenrakete“ als eine Multistrada V4 und weniger sportlich-spitz als eine KTM 1290/1390 Adventure, aber dafür näher dran am echten Reise-Enduro-Gedanken: kontrollierbar, robust im Charakter und mit einer Ergonomie, die auch nach Stunden nicht nervt. Gegenüber dem Vorgänger fühlt sich das Gesamtpaket runder an, als hätte Honda an den kleinen Übergängen gefeilt, die man erst beim Fahren merkt.
NBNL Fazit
Ein Motorrad für Fahrer, die echte Kilometer machen und dabei nicht kämpfen wollen. Sie fährt neutral, bremst stabil und schiebt kräftig, ohne nervös zu sein. Gegen stärkere, straßenfokussierte Konkurrenz punktet sie mit Ausgewogenheit statt Show. Für mich bleibt sie eine der glaubwürdigsten Reise-Enduros.
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Meinungen im Netz
In der Fachpresse wird die Africa Twin traditionell als sehr ausgewogener Adventure-Allrounder eingeordnet: MOTORRAD hebt häufig die gelungene Balance aus Langstreckenkomfort, Fahrbarkeit und Alltagstauglichkeit hervor, inklusive der gutmütigen Art, wie sie auch bei wechselndem Asphalt Vertrauen aufbaut. Motorrad Online betont in vielen Tests zur Baureihe die Reisequalitäten, die entspannte Ergonomie und die breite Nutzbarkeit vom Pendeln bis zur großen Tour, sieht aber je nach Vergleich auch Grenzen beim reinen Straßen-Toptempo gegenüber stärker motorisierten V4- oder 1300er-Konkurrenten. ADAC und ähnliche Testformate loben oft die Bedienbarkeit, Sicherheits- und Assistenzsysteme sowie die insgesamt zugängliche Charakteristik, während sie bei Gewicht und Preis/Komplexität moderner Elektronik regelmäßig zur Einordnung mahnen. Unterm Strich ist der Tenor meist: nicht die extremste Enduro und nicht das aggressivste Sport-Adventure, aber eines der stimmigsten Gesamtpakete für Leute, die wirklich fahren statt nur Daten vergleichen.
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