Man merkt sofort, warum dieses Konzept seit Jahren funktioniert: klein, leicht, direkt. Im Stadtverkehr schlüpft sie in Lücken, ohne nervös zu wirken, und auf engen Landstraßen wird jede Spitzkehre zur Einladung, den Kurveneingang sauber zu treffen und am Scheitelpunkt früh ans Gas zu gehen. Die 2025er Optik wirkt kantiger und moderner, ohne den MiniMoto-Charme zu verlieren. Für mich ist das Highlight nicht „mehr Leistung“, sondern die Art, wie sie dich zum aktiven Fahren zwingt: Blickführung, Linie, Schwung – alles wird wichtiger als rohe PS. Wer gern schraubt oder personalisiert, findet zudem reichlich Ansatzpunkte, ohne dass das Bike im Serienzustand unfertig wirkt.
Im 125er-Segment ist die MSX125 (Grom) 2025 für mich kein „Transportmittel“, sondern ein Spielgerät mit Straßenzulassung: ideal für Einsteiger, City-Pendler mit Humor und alle, die Kurven lieber sammeln als Kilometer. Auf meiner Hausrunde wirkt sie wie ein Skateboard mit Motor: ultra-handlich, sofort im Radius, und du fährst automatisch sauberere Linien, weil jede kleine Gewichtsverlagerung zählt. Der Punch ist natürlich 125-typisch, aber die Gasannahme macht’s leicht, aus Kehren früh rauszurollen und das Tempo über Schwung zu halten. Beim Anbremsen kannst du später dran sein als gedacht, weil wenig Masse schiebt; Bremspunkte werden spielerisch und du traust dich, mit dem Vorderrad wirklich zu arbeiten. Gegen eine Kawasaki Z125 Pro fährt die Honda für mich „erwachsener“ im Finish und insgesamt runder, während eine Monkey eher Lifestyle ist und weniger „Attacke“ im Kurvenwechsel. Die MSX bleibt die kleine Referenz fürs Grinsen.
Wenn du eine 125er suchst, die dich jeden Tag zum Umweg über die kurvige Strecke verführt, passt sie. Die MSX125 (2025) ist nicht die schnellste, aber eine der spaßigsten. Ihre Stärke ist das leichte, präzise Handling und das „immer-noch-eine-Runde“-Gefühl. Vernunftkauf? Eher nicht. Gute Idee? Sehr.
Im Netz ist der Tenor erstaunlich einheitlich: 2025 gibt es vor allem ein frisches, kantigeres Design und viel Zubehör, während sich technisch nur wenig ändert. Motorcycle.com beschreibt die neue Verkleidung als kompletten Look-Wechsel mit weiterhin leicht abnehmbaren Panels und betont, dass Motor und 5-Gang-Getriebe im Kern bleiben. Visordown ordnet das Facelift ähnlich ein, spricht von „sportierem“ Auftritt und hebt die Zubehör-Pakete (u. a. Komfort/Travel) als echten Mehrwert für Alltag und kleine Touren hervor. RevZilla bewertet die Grom weiterhin als Maßstab der Street-Playbikes und lobt die wahrgenommene Qualität sowie die Haltbarkeit im Vergleich zu vielen günstigen Fun-Bike-Konkurrenten. In Summe: Wer ein spürbar neues Fahrwerks- oder Motor-Upgrade erwartet, wird eher enttäuscht; wer die Grom wegen Handling, Community und Individualisierung kauft, fühlt sich 2025 bestätigt. Quellen: honda.it; honda.de; motorcycle.com. Quelle ansehen