Auf der Straße wirkt sie wie eine „große“ Naked, nur eben mit A1-Realität beim Durchzug. In der Stadt punktet die 125 Duke mit leichtem Handling, guter Übersicht und einem Motor, der sich mit sauberer Kupplungsarbeit und Drehzahl angenehm lebendig fahren lässt. Auf der Landstraße macht sie am meisten Spaß, wenn man flüssig fährt, spät, aber kontrolliert anbremsen kann und den Einzylinder oben hält. Das Cockpit- und Bedienkonzept ist für die Klasse erstaunlich erwachsen, inklusive Connectivity-Ansatz und klarer Anzeige. Wer von günstigeren 125ern kommt, merkt schnell: Hier ist viel „Big-Bike“-Gefühl im Detail, aber das hat seinen Preis.
Agilität sofort, Punch im Rahmen dessen, was A1 hergibt, und dabei richtig viel Kontrolle: Genau so fährt sich die 2026er KTM 125 Duke für mich auf einer kurvigen Hausrunde. Sie kippt willig in Schräglage, hält die Linie sauber und gibt am Vorderrad ein klares Feedback, sodass ich Bremspunkte früh festnageln und dann sauber bis zum Scheitel rollen kann. Der Einzylinder lebt von Drehzahl und einem knackigen Getrieberhythmus; wer aktiv schaltet, bekommt dieses „kleine Supermoto“-Gefühl auf Asphalt. Besonders stark ist die Duke im Gesamtpaket aus Chassis-Feeling, moderner Bedienung und dem typischen KTM-Charakter, der sie nicht wie ein „Einsteigergerät“ wirken lässt. Gegen eine Yamaha MT-125 wirkt die KTM oft direkter und aggressiver im Handling, während eine Aprilia Tuono 125 eher über Sport-Optik und Image punktet. Unterm Strich: nicht die stärkste 125, aber eine der fahraktivsten.
Wenn ich eine 125 suche, die sich in Kurven nicht klein macht, ist die 2026er Duke ganz vorn dabei. Sie belohnt aktives Fahren, präzise Bremspunkte und saubere Linienwahl. Leistung ist A1-typisch, das Fahrgefühl wirkt aber eine Klasse größer. Für Preisbewusste gibt’s Alternativen, fürs Fahraktiv-Paket ist sie stark.
Im Netz zeichnet sich ein recht einheitliches Bild: Mehrere Quellen betonen, dass die 2026er KTM 125 Duke im Kern keine große technische Zäsur ist, sondern vor allem mit neuen Farben/Optik weiterläuft und das bekannte Paket beibehält. BikeWale schreibt sinngemäß, dass außer neuen Farben vieles unverändert bleibt und nennt weiterhin LED, 5-Zoll-TFT mit Smartphone-Anbindung, Ride-by-wire, WP APEX und Stahl-Gitterrohrrahmen. Auch auf der offiziellen KTM-Modellseite wird der Fokus auf das 5"-Bonded-Glass-TFT, Connectivity samt Turn-by-Turn-Navigation und die Einstellmöglichkeiten (z. B. Hebel/Preload) gelegt. NDTV ordnet die 125 Duke als globales Einstiegsmodell ein und hebt moderne Features wie Ride-by-wire und (je nach Markt/Version) Kurven-ABS hervor. Insgesamt lautet der Tenor: sehr erwachsenes Feature- und Qualitätsgefühl für eine 125, aber wer einen großen Leistungssprung erwartet, wird eher enttäuscht. Quellen: BikeWale, KTM (Modellseite), NDTV. Quellen: bikewale.com; ktm.com; moto.it. Quelle ansehen