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KTM 790 Duke

Kategorie: Naked • Baujahr: 2026

KTM 790 Duke

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KTM 790 Duke (2026): Der scharfe Mittelklasse-Punch ist zurück

Die 2026er 790 Duke bleibt ein Kurvenräuber mit kräftigem Mitteldrehmoment und erwachsener Elektronik, ohne ihren frechen Charakter zu verlieren.

Schon nach den ersten Kilometern wirkt das Paket erstaunlich erwachsen, ohne die typische Duke-Frechheit zu verlieren. Der Zweizylinder hängt sauber am Gas und liefert genau dort Druck, wo man ihn auf der Landstraße ständig braucht: aus der Kurve heraus, nicht erst ganz oben. Fahrwerksseitig steht sie stabil in schnellen Bögen, kippt aber willig in enge Radien, was das Tempo fast automatisch steigen lässt. Die Ergonomie passt für sportliches Fahren, ohne dass Handgelenke oder Knie sofort meckern. Unterm Strich ist das eine Mittelklasse, die sich wie „mehr Motorrad“ anfühlt, als es die nackten Zahlen vermuten lassen.

KI-generierter Inhalt gemäß EU AI Act (Verordnung (EU) 2024/1689)

Technische Daten

Leistung

95PS(70 kW)

Drehmoment

87Nm

Hubraum

799ccm

Gewicht

187kg

Max. Drehzahl

9.000rpm

Top Speed

235km/h

Tank

14l

Verbrauch

4,6l/100km

Reichweite

304km

Preis

8.199 €

Die Balken zeigen die Einordnung jedes Werts im Vergleich zu allen Modellen derselben Kategorie.

NBNL Expertenmeinung

Dieses typische LC8c-Knurren beim Anlegen des ersten Gangs ist das Detail, das sich sofort festbeißt: rau, direkt, lebendig. Auf der Landstraße fährt sich die 790 Duke (2026) wie ein Skalpell, weil sie beim Einlenken kaum Widerstand kennt und in schnellen Wechselkurven extrem neutral bleibt. Der Motor schiebt aus der Mitte mit echtem Punch, sodass ich viele Kehren einen Gang höher nehmen kann und trotzdem sauber am Kurvenausgang rauskatapultiere. Beim harten Anbremsen bleibt das Heck stabil, die Front gibt klar Rückmeldung, und die Bremspunkte lassen sich präzise wiederholen, ohne dass die Fuhre nervös wird. Elektronische Helfer wirken nicht wie ein Maulkorb, sondern wie ein Sicherheitsnetz, das spät und fein eingreift. Im Markt trifft sie auf Yamaha MT-09 und Triumph Street Triple: weniger „Drei-Zylinder-Schmelz“, dafür messerscharfe Agilität und ein sehr direkter, mechanischer Fahrspaß.

NBNL Fazit

Wer ein Naked Bike sucht, das Kurven frisst und trotzdem alltagstauglich bleibt, liegt hier richtig. Der Motor drückt kräftig aus der Mitte, das Handling ist messerscharf. Gegen MT-09 und Street Triple punktet sie mit Direktheit und Leichtfüßigkeit. Für mich ein sehr stimmiges Gesamtpaket.

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