Triumph TIGER 1200 GT PRO
Kategorie: Sport Touring • Baujahr: 2024
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Triumph Tiger 1200 GT Pro (2024): Gran-Turismo mit Biss
Die GT Pro verbindet satten Dreizylinder-Punch mit erstaunlicher Handlichkeit und richtet sich an Tourer, die auf der Landstraße nicht bummeln wollen.
Schon nach den ersten Kilometern wird klar, dass hier kein weichgespülter Tourer rollt, sondern ein sportlich abgestimmtes Reisemotorrad mit viel Reserven. Der 1.160-cm³-Dreizylinder liefert 150 PS (110,4 kW) und 130 Nm so souverän, dass Überholen eher eine Frage des Blicks als des Schaltens ist. Mit 246 kg bleibt sie kein Leichtgewicht, kaschiert das aber durch ausgewogene Balance und ein Fahrwerk, das Unebenheiten wegfiltert, ohne die Linie aufzugeben. Die Euro-5+-Abstimmung wirkt reif: kräftig, aber kontrollierbar, besonders beim Herausbeschleunigen aus mittleren Radien. Auf der Autobahn sind 210 km/h möglich, wichtiger ist jedoch die entspannte Stabilität bei hohem Reisetempo. Unterm Strich positioniert sich die GT Pro klar im Sport-Touring-Lager: weniger Offroad-Show, mehr Asphaltkompetenz.
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Technische Daten
Leistung
Drehmoment
Hubraum
Gewicht
Max. Drehzahl
Top Speed
Tank
Verbrauch
Reichweite
Sitzhöhe
Preis
Die Balken zeigen die Einordnung jedes Werts im Vergleich zu allen Modellen derselben Kategorie.
NBNL Expertenmeinung
Im Stadtgewusel fällt mir zuerst auf, wie leicht sich die GT Pro trotz ihrer Präsenz bei Schrittgeschwindigkeit sortieren lässt: sauberer Lenkimpuls, kein nervöses Kippen, und der Motor hängt kultiviert am Gas. Sobald die Straße aufmacht, kommt dieser typische Triumph-Dreizylinder-Charakter: kräftiger Punch aus dem Keller, dann ein breites, druckvolles Band bis oben, ohne hektisch zu wirken. In schnellen Kurvenkombinationen überrascht sie mit stabilem Gripgefühl und einer Front, die beim Anbremsen nicht wegknickt; Bremspunkte lassen sich präzise setzen, auch wenn man spät reinrollt. Auf der Landstraße fährt sie sich mehr Sport Touring als Reiseenduro, mit klarer Rückmeldung und viel Ruhe im Fahrwerk. Gegen BMW R 1300 GS wirkt sie weniger „Alleskönner“, dafür straßenorientierter; gegenüber Ducati Multistrada V4 weniger aggressiv, aber im Alltag geschmeidiger. Wer lange Etappen frisst, bekommt Komfort, ohne auf Fahrspaß zu verzichten.
NBNL Fazit
Für lange Strecken mit sportlichem Anspruch ist das Paket extrem stimmig. Der Dreizylinder schiebt satt, das Fahrwerk bleibt auch bei Tempo gelassen, und die Bremse gibt Vertrauen. Wer primär Offroad will, greift besser zur Rally-Variante. Als Sport-Tourer mit Adventure-Sitzposition überzeugt sie.
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