Albulapass
Der Albulapass ist ein Schweizer Kurvenklassiker: 37,5 km feinster Asphalt, flüssige Kehren und schnelle Wechsel zwischen Wald, Fels und weitem Hochtal-Panorama. Mittelschwer zu fahren, aber maximal belohnend – hier jagst du von Bergdorf zu Bergdorf, während die Gipfelkulisse immer näher rückt und jede Kurve nach mehr verlangt.
CH · Graubünden
Höhenprofil
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Der Albulapass ist für mich eine dieser Strecken, bei denen schon nach den ersten Kurven klar ist: Heute wird ein guter Tag. Auf rund 37,5 Kilometern schlängelt sich die perfekt asphaltierte Passstraße durch eine Bilderbuchkulisse aus Lärchen, Fels und weitem Himmel. Du startest entspannt im Tal, doch schnell wird’s kurviger – eine saubere Abfolge aus Kehren und flüssigen Bögen, die genau das richtige Maß an Konzentration verlangt, ohne je stressig zu werden. Medium trifft es gut: fordernd genug, um Spaß zu machen, aber jederzeit kontrollierbar. Mit jeder Höhenmeter-Steigerung wird die Luft klarer und die Aussicht größer. Links und rechts öffnen sich immer wieder Panoramafenster, in denen sich die Berge wie eine Bühne aufbauen. Besonders genial: die Rhythmuswechsel – mal eng und technisch, dann wieder weit und schnell, sodass du den Motor sauber am Gas halten kannst. Oben am Pass ist kurz durchatmen Pflicht, nicht nur wegen der Höhe, sondern weil der Moment einfach sitzt: Stille, Weite, und dieses zufriedene Grinsen unter dem Helm, das nur ein richtig guter Pass auslöst.
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Alle Fakten
| Streckenlänge | 38.5 km |
| Land | CH |
| Region | Graubünden |
| Basisorte | {Thusis,Tiefencastel,Bergün/Bravuogn,"La Punt Chamues-ch",Samedan} |
| Höchster Punkt | 2.305 m |
| Tiefster Punkt | 866 m |
| Höhenmeter bergauf | +1.459 m |
| Höhenmeter bergab | −579 m |
| Schwierigkeitsgrad | Mittel |
| Anzahl der Kehren | ≈ 0 |
| Untergrund | Asphalt |
| Offizielle Wintersperre | Okt–Mai |
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