Julierpass
Der Julierpass ist ein Schweizer Klassiker: 34,6 km feinster Asphalt zwischen Silvaplana und Tiefencastel, mit weiten Kurven, schnellen Wechseln und grandiosem Hochgebirgspanorama. Medium in der Herausforderung, aber maximal im Fahrspaß – oben warten klare Luft, karge Felsen und dieser unverwechselbare Pass-Moment, bevor es wieder hinab in die nächste Kurvenkette geht.
CH · Graubünden
Höhenprofil
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Der Julierpass ist eine dieser Schweizer Passstraßen, die schon nach den ersten Kurven dieses „Hier will ich bleiben“-Gefühl auslösen. Auf rund 34 Kilometern verbindet er das elegante Engadin mit dem raueren, urtümlichen Graubünden – und liefert dabei eine perfekte Mischung aus flüssigem Kurvenschwung und alpinem Panorama. Der Asphalt ist sauber und griffig, genau richtig, um den Rhythmus zu finden: raus aus der Ortschaft, rein in langgezogene Bögen, dann wieder ein paar enger gezogene Kehren, die dich kurz arbeiten lassen, ohne je stressig zu werden. Medium trifft es gut – fordernd genug, dass es nie langweilig wird, aber entspannt genug, um den Blick immer wieder über die weiten Hänge und die schroffen Gipfel schweifen zu lassen. Je höher du kommst, desto karger wird die Landschaft, fast mondartig, und plötzlich steht er da: der Pass auf über 2.000 Metern, mit dieser klaren, kühlen Luft, die den Kopf frei macht. Ein kurzer Stopp, Motor tickt leise nach, und dann geht’s weiter – mit diesem breiten Grinsen im Helm, das nur gute Pässe schaffen.
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Alle Fakten
| Streckenlänge | 35.3 km |
| Land | CH |
| Region | Graubünden |
| Basisorte | {Silvaplana,Bivio,Tiefencastel} |
| Höchster Punkt | 2.288 m |
| Tiefster Punkt | 1.192 m |
| Höhenmeter bergauf | +1.158 m |
| Höhenmeter bergab | −539 m |
| Schwierigkeitsgrad | Mittel |
| Anzahl der Kehren | ≈ 0 |
| Untergrund | Asphalt |
| Mautpflicht | Keine |
| Offizielle Wintersperre | Okt–Mai |
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