Mirador de los Andenes
Von Garafía aus schraubst du dich über die Pässe Richtung Mirador de los Andenes – 63,9 km Kurvenrausch mit ständig wechselnden Perspektiven auf Schluchten, Kiefern und Atlantik. Oben wartet der Aussichtspunkt als perfekter Boxenstopp: einmal tief durchatmen, Blick genießen, Visier runter und weiter geht’s.
ES
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Zwischen Garafía und Santa Cruz de La Palma fühlt sich die Strecke zu den Mirador de los Andenes an wie ein Ritt durch verschiedene Klimazonen – nur eben auf knapp 64 Kilometern voller Kurvenhunger. Kaum rollst du aus Garafía heraus, zieht dich die Straße in ein rhythmisches Auf und Ab: enge Kehren, kurze Geraden zum Durchatmen und immer wieder diese Momente, in denen du den Blick nicht vom Asphalt lösen willst, aber die Landschaft dich trotzdem erwischt. Links fällt das Gelände teils dramatisch ab, rechts drängen Pinien und Lavagestein nah heran – und plötzlich öffnet sich ein Aussichtspunkt, der dich kurz den Helm abnehmen lässt. Der Mirador selbst ist ein echtes Highlight: weit unten der Atlantik, darüber die schroffen Flanken der Insel, als hätte jemand die Berge mit dem Messer modelliert. Fahrtechnisch ist das hier kein stumpfes „Gas auf“, sondern ein genussvolles Spiel aus sauberem Einlenken, kontrolliertem Herausbeschleunigen und dem ständigen Wechsel von Licht und Schatten. Richtung Santa Cruz wird’s flüssiger, die Kurven werden runder, und du rollst mit diesem breiten Grinsen in die Stadt, das nur gute Passstraßen hinterlassen.
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Alle Fakten
| Streckenlänge | 63.9 km |
| Land | ES |
| Basisorte | Garafía, Santa Cruz de La Palma |
| Höchster Punkt | 2.283 m |
| Tiefster Punkt | 164 m |
| Höhenmeter bergauf | +1.039 m |
| Höhenmeter bergab | −3.157 m |
| Schwierigkeitsgrad | Extrem |
| Anzahl der Kehren | ≈ 2 |
| Untergrund | Asphalt |
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