Mortirolopass
Der Mortirolopass ist kurz, aber gnadenlos: auf 24,5 km warten enge Kehren, steile Rampen und ein Rhythmus, der volle Konzentration verlangt. Zwischen Mazzo di Valtellina und Monno fräst du dich über perfekten Asphalt durch die Alpen – eine harte Tagestour, die mit jeder Kurve mehr Respekt einflößt und am Ende ein breites Grinsen liefert.
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Der Mortirolopass ist keine Strecke, die man „mal eben“ mitnimmt – er ist ein Erlebnis, das sich in die Handgelenke brennt und im Kopf bleibt. Von Mazzo di Valtellina aus schraubt sich die schmale, durchgehend asphaltierte Straße in einer Kaskade aus Kehren bergauf, als hätte jemand die Alpen mit einem Korkenzieher geöffnet. Kaum Platz zum Verschnaufen: enge Spitzkehren, kurze Geraden, sofort wieder ein Richtungswechsel – hier zählt saubere Linie, Gefühl für Kupplung und Bremse und ein ruhiger Blick weit nach vorn. Der Wald schluckt zunächst die Aussicht, dafür wirkt jeder Meter intensiver: der Geruch von Harz, der dumpfe Sound im Tunnel aus Grün, das ständige Arbeiten am Bike. Oben öffnet sich die Welt plötzlich, kühler Wind streicht über den Pass, und du spürst diesen stillen Triumph, den nur harte Anstiege liefern. Die Abfahrt Richtung Monno bleibt technisch, aber flüssiger, mit mehr Luft zum Atmen – und genau da merkst du: Der Mortirolo ist kurz, ja, aber er fährt sich wie ein ganzer Tag Abenteuer.
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Alle Fakten
| Streckenlänge | 24.5 km |
| Land | IT |
| Region | Alpen |
| Basisorte | Mazzo di Valtellina, Monno |
| Höchster Punkt | 1.857 m |
| Tiefster Punkt | 546 m |
| Höhenmeter bergauf | +1.311 m |
| Höhenmeter bergab | −951 m |
| Schwierigkeitsgrad | Schwer |
| Anzahl der Kehren | ≈ 0 |
| Untergrund | Asphalt |
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