Tabernacolo di Gavigno
Zwischen Sambuca Pistoiese und Vernio schlängelt sich die Strecke zum Tabernacolo di Gavigno über toskanische Höhenrücken: 22,8 km Kurvenband mit flüssigen Wechseln, engen Kehren und kurzen Geraden zum Durchatmen. Medium in der Schwierigkeit, aber groß im Fahrspaß – mit Waldpassagen, weiten Ausblicken und genau dem Rhythmus, der dich am Gasgriff grinsen lässt.
IT · Toscana
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Zwischen Sambuca Pistoiese und Vernio wartet mit dem Tabernacolo di Gavigno eine dieser toskanischen Passstrecken, die man nicht einfach „abfährt“, sondern richtig erlebt. Auf knapp 23 Kilometern zieht sich die Straße wie ein Band durch Kastanienwälder und kleine Lichtungen, mal eng an den Hang geschmiegt, mal mit kurzen Ausblicken in die grünen Falten des Apennin. Der Asphalt ist meist ordentlich, aber typisch Italien: hier und da ein Flickenteppich, ein paar wellige Stellen und gelegentlich Schotterkörnchen in den Kurven – genau das, was die mittlere Schwierigkeit ausmacht und dich sauber fahren lässt. Die Kurvenfolge ist herrlich abwechslungsreich: erst flüssige Bögen zum Warmwerden, dann zunehmend engere Kehren, die nach einem runden Blick durch die Kurve und einem präzisen Gasgriff verlangen. Zwischendurch tauchen einzelne Häusergruppen auf, ein paar alte Mauern, der Duft von Wald und Sonne im Visier. Am Tabernacolo selbst lohnt ein kurzer Stopp: Helm ab, Motor aus – und plötzlich ist da nur noch Ruhe. Danach rollst du weiter Richtung Vernio, mit diesem breiten Grinsen, das nur eine gute Passstraße hinterlässt.
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Alle Fakten
| Streckenlänge | 22.8 km |
| Land | IT |
| Region | Toscana |
| Basisorte | Sambuca Pistoiese, Vernio |
| Höchster Punkt | 974 m |
| Tiefster Punkt | 251 m |
| Höhenmeter bergauf | +954 m |
| Höhenmeter bergab | −1.136 m |
| Schwierigkeitsgrad | Mittel |
| Anzahl der Kehren | 36 |
| Mautpflicht | Keine |
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