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K.1.2 · Tour-Vorbereitung: Was nimmst du wirklich mit?

Wie sicher ich mich für Pannen ab — lohnt sich der ADAC für Motorradfahrer?

Mehrfach Geld gespart. Eine Panne mit dem Motorrad ist anders als beim Auto: ein normaler Abschleppdienst lädt dich nicht ohne Spezialausrüstung auf (Motorräder brauchen ein eigenes Auffahrgestell oder eine spezielle Schiene). ADAC, ACE, AvD haben Tarife mit Motorrad-Einschluss — den brauchst du explizit.

Worauf du beim Vertrag achten musst:

1. „Mitgliedschaft mit Schutzbrief" oder „Plus-Mitgliedschaft" — die Basis-Mitgliedschaft schleppt dich nur zur nächsten Werkstatt. Du willst aber bei einer Panne in Norwegen NACH HAUSE transportiert werden — oder zumindest in eine Werkstatt mit Ersatzteilen für dein Modell.

2. „Krankenrücktransport" und „Fahrzeug-Rücktransport ab X km von zuhause" — meistens ab 50 km, manchmal erst ab 250 km vom Wohnort. Wenn du regelmäßig in Italien oder den Alpen tourst: Schutzbrief muss europaweit gelten.

3. „Ersatzmietfahrzeug" — manche Tarife stellen dir bei Totalausfall ein Mietmotorrad oder einen Mietwagen für die Heimreise. Klingt nach Detail, ist auf einer 14-Tage-Tour Gold wert.

4. Hotelkostenübernahme bei Werkstattaufenthalt — 1–3 Nächte werden bei vielen Premium-Tarifen erstattet.

Preise: ADAC Plus-Mitgliedschaft rund 94 €/Jahr (Stand 2026, ab 2027 etwa 114 €) für Einzelpersonen mit Schutzbrief; ACE und AvD oft günstiger. Konkrete aktuelle Konditionen direkt bei ADAC checken — der Marktstand ändert sich.

Spar-Tipp: Wer Vollkasko-versichert ist, hat oft schon einen „Schutzbrief inklusive" in der Police — vor ADAC-Abschluss in den Versicherungsunterlagen schauen. Doppelt zahlen ist unnötig.

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