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Toter Winkel, Bikergruß, Sozius, Gruppe: das soziale ABC auf zwei Rädern.
Auf Breite, Tempo und Gewicht. Koffer sind die bequemste Art zu reisen: abschließbar, wetterfest, abends abnehmen und mit aufs Zimmer. Sie machen dein Bike aber auch breiter, schwerer und hecklastiger. Und die meisten Koffer-Pannen passieren nicht bei Tempo 120, sondern in der Hofeinfahrt.
Breite: Mit Seitenkoffern misst ein Mittelklasse-Bike schnell 90 cm bis über einen Meter, oft mehr als der Lenker. Dein Gefühl richtet sich aber nach dem Lenker. Wenn der durchpasst, heißt das noch lange nicht, dass die Koffer auch durchpassen, denn die breiteste Stelle sitzt hinter dir. Vorsicht also bei Pollern, Garagentoren und Parkhausschranken. Auch an stehenden Autos wird's eng, deren Außenspiegel hängen ziemlich genau auf Kofferhöhe. Tipp: Einmal mit dem Maßband nachmessen und die Zahl merken.
Tempo: Fast jedes Koffersystem hat eine Höchstgeschwindigkeit. Nachrüstkoffer und Topcases sind meist bis 130 km/h freigegeben, kleine Topcases teils nur bis 110 km/h. Manche Original-Systeme der Motorradhersteller schaffen bis 180 km/h. Der Wert steht auf dem Aufkleber im Deckel oder in der Anbauanleitung.
Gewicht: Pro Koffer darfst du weniger einpacken, als das Volumen vermuten lässt, oft nur 5 bis 12,5 kg pro Seite. Bei Topcases sind es manchmal nur 3 bis 5 kg. Ein 40-Liter-Koffer voller Werkzeug und Wasserflaschen liegt schnell darüber. Diese Grenze ist keine übervorsichtige Empfehlung: Bis dahin ist das System getestet. Darüber drohen Pendeln (), gerissene Träger oder ein Koffer, der sich unterwegs verabschiedet. Und denk daran: Das Gepäck zählt zur Gesamtzuladung vom Anfang dieses Abschnitts.
Vor jeder Etappe: der Rüttel-Check. Koffer einhängen, abschließen und dann kräftig dran rütteln. Ein halb eingerasteter Koffer hält im Stand, aber nicht im ersten Schlagloch. Deckel richtig zu? Sonst liegen deine Urlaubsklamotten über drei Spuren verteilt. Kennzeichen, Rücklicht und Blinker müssen frei bleiben. Beides ist auch Pflicht: Ladung muss so gesichert sein, dass sie selbst bei einer Vollbremsung nicht verrutscht oder herunterfällt (§ 22 Abs. 1 StVO), und das Kennzeichen muss gut lesbar bleiben (§ 23 Abs. 1 StVO). Hast du einen neuen Kofferträger montiert, kontrollier die Schrauben nach den ersten Kilometern, so wie es in der Anbauanleitung steht.
Toter Winkel, Bikergruß, Sozius, Gruppe: das soziale ABC auf zwei Rädern.
Auf Breite, Tempo und Gewicht. Koffer sind die bequemste Art zu reisen: abschließbar, wetterfest, abends abnehmen und mit aufs Zimmer. Sie machen dein Bike aber auch breiter, schwerer und hecklastiger. Und die meisten Koffer-Pannen passieren nicht bei Tempo 120, sondern in der Hofeinfahrt.
Breite: Mit Seitenkoffern misst ein Mittelklasse-Bike schnell 90 cm bis über einen Meter, oft mehr als der Lenker. Dein Gefühl richtet sich aber nach dem Lenker. Wenn der durchpasst, heißt das noch lange nicht, dass die Koffer auch durchpassen, denn die breiteste Stelle sitzt hinter dir. Vorsicht also bei Pollern, Garagentoren und Parkhausschranken. Auch an stehenden Autos wird's eng, deren Außenspiegel hängen ziemlich genau auf Kofferhöhe. Tipp: Einmal mit dem Maßband nachmessen und die Zahl merken.
Tempo: Fast jedes Koffersystem hat eine Höchstgeschwindigkeit. Nachrüstkoffer und Topcases sind meist bis 130 km/h freigegeben, kleine Topcases teils nur bis 110 km/h. Manche Original-Systeme der Motorradhersteller schaffen bis 180 km/h. Der Wert steht auf dem Aufkleber im Deckel oder in der Anbauanleitung.
Gewicht: Pro Koffer darfst du weniger einpacken, als das Volumen vermuten lässt, oft nur 5 bis 12,5 kg pro Seite. Bei Topcases sind es manchmal nur 3 bis 5 kg. Ein 40-Liter-Koffer voller Werkzeug und Wasserflaschen liegt schnell darüber. Diese Grenze ist keine übervorsichtige Empfehlung: Bis dahin ist das System getestet. Darüber drohen Pendeln (), gerissene Träger oder ein Koffer, der sich unterwegs verabschiedet. Und denk daran: Das Gepäck zählt zur Gesamtzuladung vom Anfang dieses Abschnitts.
Vor jeder Etappe: der Rüttel-Check. Koffer einhängen, abschließen und dann kräftig dran rütteln. Ein halb eingerasteter Koffer hält im Stand, aber nicht im ersten Schlagloch. Deckel richtig zu? Sonst liegen deine Urlaubsklamotten über drei Spuren verteilt. Kennzeichen, Rücklicht und Blinker müssen frei bleiben. Beides ist auch Pflicht: Ladung muss so gesichert sein, dass sie selbst bei einer Vollbremsung nicht verrutscht oder herunterfällt (§ 22 Abs. 1 StVO), und das Kennzeichen muss gut lesbar bleiben (§ 23 Abs. 1 StVO). Hast du einen neuen Kofferträger montiert, kontrollier die Schrauben nach den ersten Kilometern, so wie es in der Anbauanleitung steht.
A1: ab 16 J., bis 125 ccm und 15 PS. A2: ab 18 J., bis 48 PS (egal welcher Hubraum). A: ab 24 J. direkt (oder ab 20 J. nach 2 Jahren A2-Besitz), unbegrenzt. Mit dem NBNL-Führerschein-Trainer kannst du gezielt für die jeweilige Klasse üben.
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Allgemeine Information, keine Rechtsberatung — Angaben ohne Gewähr. Die Rechtslage kann sich geändert haben.