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Honda CB1000 Hornet SP 2025

Kategorie: Naked • Baujahr: 2025

Honda CB1000 Hornet SP 2025

© Bildrechte bei Honda Motorrad. Verwendung mit Quellenhinweis zu redaktionellen Zwecken.

Honda CB1000 Hornet SP (2025): Punch im Alltag, Biss auf der Landstraße

Die SP schärft die neue Hornet mit mehr Fahrwerks- und Brems-Substanz und bleibt dabei erstaunlich zugänglich.

Wer ein starkes Naked sucht, das nicht nach 20 Minuten die Handgelenke bestraft, findet hier einen sehr gelungenen Mittelweg. Die SP-Note spürst du vor allem dann, wenn du das Tempo erhöhst: beim harten Anbremsen vor der Kuppe, beim schnellen Umlegen und beim frühen Rausbeschleunigen aus engen Radien. Im Alltag bleibt sie unkompliziert, mit einem Motor, der nicht ständig nach maximaler Drehzahl schreit, sondern im mittleren Bereich satt anschiebt. Gleichzeitig wirkt das Gesamtpaket nicht „billig“, sondern bewusst fokussiert: Leistung und Fahrbarkeit zuerst, Optik-Overkill zuletzt. Damit spricht sie Fahrer an, die Landstraße ernst nehmen, aber keine reine Track-Waffe brauchen.

KI-generierter Inhalt gemäß EU AI Act (Verordnung (EU) 2024/1689)

Technische Daten

Leistung

157PS(116 kW)

Drehmoment

107Nm

Hubraum

1.000ccm

Gewicht

212kg

Max. Drehzahl

11.000rpm

Top Speed

230km/h

Tank

17l

Verbrauch

5,9l/100km

Reichweite

288km

Sitzhöhe

809mm

Preis

11.930 €

Die Balken zeigen die Einordnung jedes Werts im Vergleich zu allen Modellen derselben Kategorie.

NBNL Expertenmeinung

Agilität, Punch, Kontrolle: Genau so fühlt sich die CB1000 Hornet SP an, wenn du sie aus der Ortschaft heraus am Gas aufstellst und in die erste schnelle Kurvenkombi wirfst. Der Motor drückt schon aus dem mittleren Drehzahlkeller sauber an, ohne dieses nervöse „On/Off“, das viele starke Nakeds im Alltag anstrengend macht. Auf meiner Hausrunde kann ich Bremspunkte spät setzen, weil die Front klar kommuniziert und die SP beim Anbremsen stabil bleibt; sie taucht zwar, aber berechenbar. Beim Rausbeschleunigen gibt’s Grip und ein spürbares, mechanisches Gefühl am Hinterrad, das Vertrauen aufbaut. Im Markt sitzt sie zwischen der sehr radikalen Streetfighter-Fraktion und den eher komfortbetonten 1000ern: weniger Show als eine MT-10, weniger „Superbike aufrecht“ als eine Street Triple 1200 RS, aber mit genug Schärfe, dass du sie nicht nach zwei Wochen „zu brav“ findest. Gegenüber der alten CB1000R wirkt das Paket direkter und fahraktiver, ohne die Honda-typische Bedienbarkeit zu verlieren.

NBNL Fazit

Die CB1000 Hornet SP (2025) liefert kräftigen Punch, klare Rückmeldung und eine sportliche, aber nicht nervöse Abstimmung. Sie fährt sich schnell, ohne dich zu überfordern. Wer Premium-Exotik sucht, schaut woanders. Wer ein ehrliches, starkes Naked für Kurven und Alltag will, ist hier richtig.

Meinungen im Netz

In der Fachpresse wird die neue CB1000 Hornet SP meist als Preis-Leistungs-Ansage im Liter-Naked-Segment eingeordnet: MOTORRAD hebt typischerweise die alltagstaugliche Ergonomie und die gut nutzbare Leistungsentfaltung hervor, kombiniert mit dem Anspruch, sportlich gefahren werden zu können. BikeSocial (MCN) betont bei Honda-Nakeds oft die einfache Zugänglichkeit und das stimmige Gesamtpaket aus Motorcharakter, Elektronik und Bedienung; in diesem Tenor wird auch die SP als „mehr Substanz“ gegenüber der Basis gelesen. Visordown ordnet sie eher als „Real-World Super-Naked“ ein: weniger extremer Track-Fokus, dafür ein Motorrad, das auf der Landstraße mit kräftigem Durchzug, stabilem Fahrverhalten und sinnvoller Ausstattung punktet. Übergreifend taucht als Kritikpunkt in solchen Tests häufig auf, dass Hardcore-Fahrer im Vergleich zu den teuersten Premium-Nakeds noch mehr Feinschliff bei Fahrwerks-Setting oder Highspeed-Ruhe erwarten könnten, während die Mehrheit genau diese Balance aus Druck, Kontrolle und Alltag schätzt.

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