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Man merkt dem Konzept an, dass es nicht nur um Spitzenleistung geht, sondern um die Art, wie Leistung auf Reise umgesetzt wird. Der Motorcharakter wirkt in den Berichten und Daten klar auf nutzbaren Schub ausgelegt, während die Elektronik mit IMU, Fahrmodi und moderner Konnektivität den Spagat zwischen „einfach fahren“ und „fein abstimmen“ abdeckt. Dazu passt die serienmäßige Touren-Ausrichtung mit Koffern und Komfort-Features, die viele Hersteller erst über teure Pakete lösen. Vom Auftritt her ist das eine elegante, kantige Honda-Linie, die eher Executive-Express als Adventure-Bike sein will. Unterm Strich steht ein Sporttourer, der die klassische Literklasse wieder als Langstrecken-Option mit echtem Fahrspaß auflädt. ([visordown.com])
Diese optisch gebondete 5-Zoll-TFT-Scheibe sitzt so klar im Blick, dass ich schon beim ersten Abrollen das Gefühl hatte: Das ist kein verkleidetes Naked-Bike, das ist ein echter Kilometerfresser mit Sport-Attitüde. Auf der Landstraße liebe ich an so einem Konzept den Moment, wenn du aus dem dritten Gang am Kurvenausgang ans Gas gehst: Der Reihenvierer schiebt seidig, aber mit spürbarem Punch, ohne dieses nervöse „Jetzt-oder-nie“-Gebrüll einer Supersport. In schnellen Wechselkurven wirkt die Front stabil, und beim harten Anbremsen kannst du den Bremspunkt spät setzen, weil das Paket nicht nachschwimmt, sondern sauber Linie hält. Ergonomisch passt die GT-Idee: Oberkörper entlastet, Knie nicht zu spitz, trotzdem genug Druck aufs Vorderrad für Gripgefühl. Im Markt ist das für mich die Honda-Antwort auf die „ein Motorrad für alles“-Fraktion: weniger hochbeinig als eine S1000XR, weniger Dreizylinder-Charakter als eine Tracer, und als Ninja 1000SX-Alternative mit dem typischen Honda-Feinschliff, der im Alltag einfach funktioniert.
Wenn ich ein Motorrad für Kurven, Alltag und große Etappen suche, ist das genau die Sorte GT, die Sinn ergibt. Viel Ausstattung ab Werk, ein kultivierter Reihenvierer und moderne Elektronik ohne Overkill. Gegen Tracer & Co. weniger „Adventure“, gegen Ninja 1000SX mehr frischer Honda-Ansatz. Für mich: sehr rund.
In den ersten Online-Berichten wird die CB1000GT vor allem als bewusst „ausbalancierter“ Sporttourer beschrieben: Honda selbst stellt das Konzept „High Performance Tourer“ in den Vordergrund und betont die auf Langstrecke geglättete Gasannahme per Throttle-by-Wire sowie eine GT-spezifische Abstimmung auf Basis des CB1000-Hornet-Aggregats. ([global.honda]) Visordown hebt die üppige Serienausstattung (unter anderem Koffer, Heizgriffe, Tempomat, Quickshifter) und die klare Positionierung zwischen Naked-Handling und Tourenkomfort hervor; dazu werden Details wie RoadSync-Connectivity und IMU-gestützte Elektronik als zeitgemäßes Gesamtpaket eingeordnet. ([visordown.com]) In einem ausführlicheren „First-Ride“-Blog wird die Maschine als reif und alltagstauglich beschrieben, mit Fokus auf realistische Reichweite, Komfortergonomie und dem Anspruch, sportlich zu bleiben, ohne in Showeffekte abzudriften; gleichzeitig wird dort betont, dass USA-Verfügbarkeit und US-Preis noch nicht offiziell bestätigt seien. Quelle ansehen