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KTM BRABUS 1300 R Edition

Kategorie: Hyper Naked • Baujahr: 2023

KTM BRABUS 1300 R Edition

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KTM BRABUS 1300 R (2023): Hyper Naked mit Luxus-Hammer

Die BRABUS-Edition der 1290 Super Duke R fährt wie ein Skalpell mit Vorschlaghammer – exklusiv, brutal präzise und erstaunlich kontrollierbar.

Man merkt sofort, dass hier nicht nur ein anderer Lack drübergezogen wurde, sondern ein bewusst inszeniertes Gesamtpaket entsteht. Die BRABUS-Teile und das Finish geben dem Bike eine deutlich edlere, fast schon automotive Anmutung, ohne die rohe KTM-DNA zu glätten. Auf der Straße überzeugt vor allem die Mischung aus sehr direktem Einlenken und hoher Stabilität, wenn der Asphalt wellig wird oder die Kurve enger zugeht als gedacht. Der Motor fühlt sich wie ein riesiger Hebel an: kurzer Gasweg, sofortiger Schub, und trotzdem lässt er sich im mittleren Bereich erstaunlich sauber dosieren. Wer Hyper Naked nicht als Rennstrecken-Statement, sondern als extrem schnelles Landstraßen-Bike versteht, findet hier eine der stimmigsten Interpretationen – nur eben mit Luxuspreis und Sammler-Aura.

KI-generierter Inhalt gemäß EU AI Act (Verordnung (EU) 2024/1689)

Technische Daten

Leistung

180PS(132 kW)

Drehmoment

140Nm

Hubraum

1.301ccm

Gewicht

194kg

Max. Drehzahl

9.500rpm

Top Speed

270km/h

Tank

16l

Verbrauch

5,5l/100km

Reichweite

291km

Preis

42.500 €

Die Balken zeigen die Einordnung jedes Werts im Vergleich zu allen Modellen derselben Kategorie.

NBNL Expertenmeinung

Agilität, Punch, Kontrolle – und dieser leicht böse Charakter: Schon nach den ersten Kurven wirkt die BRABUS 1300 R wie eine Super Duke R im Maßanzug. Der V2 drückt aus dem Keller mit so viel Nachdruck, dass ich Bremspunkte automatisch früher setze, weil das Tempo zwischen zwei Kurven schneller wächst als der Kopf mitrechnet. In Schräglage bleibt sie stabil, kippt willig ein und lässt sich am Gas sauber auf Linie halten; genau da fühlt sich das Paket nicht nach Showbike, sondern nach ernstem Werkzeug an. Die Bremsen packen hart, aber gut dosierbar, und die Elektronik wirkt wie ein fein eingestelltes Sicherheitsnetz statt wie eine Spaßbremse. Gegen Ducati Streetfighter V4 und Aprilia Tuono V4 hat sie weniger Hochdrehzahl-Oper, dafür mehr Punch und weniger Hektik im Alltagstempo. Im Vergleich zur „normalen“ Super Duke R ist das hier vor allem Emotion, Finish und Exklusivität – fahrdynamisch bleibt die Basis ohnehin ein Referenzpunkt im Hyper-Naked-Segment.

NBNL Fazit

Exklusivität trifft echte Performance: Die BRABUS 1300 R fährt nicht nur spektakulär, sie funktioniert auch im Kurvenalltag. Der V2 liefert brachialen Druck, das Fahrwerk bleibt präzise, die Bremse vertrauenerweckend. Wer V4-Drama sucht, greift woanders zu; wer Punch und Kontrolle will, wird hier sehr glücklich – sofern der Preis zur Rolle passt.

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