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Aprilia Tuono V4 Factory 1100

Kategorie: Hyper Naked • Baujahr: 2025

Aprilia Tuono V4 Factory 1100

© Bildrechte bei Aprilia Motorrad. Verwendung mit Quellenhinweis zu redaktionellen Zwecken.

Aprilia Tuono V4 Factory 1100 (2025): V4-Druck mit Rennstrecken-Gefühl

Die 2025er Factory bleibt ein Hyper-Naked für Fahrer, die Präzision, Elektronik-Feinschliff und echten V4-Charakter über Komfort stellen.

Wer Hyper-Naked sagt und dabei an Rennstrecken-DNA denkt, landet schnell bei dieser Factory. Im Alltag wirkt sie überraschend kontrolliert, solange man akzeptiert, dass die Ergonomie eher sportlich als entspannt ist und der Motor immer „bei Fuß“ steht. Besonders stark ist ihr Gefühl fürs Vorderrad: Beim Einlenken bleibt sie stabil, und beim Herausbeschleunigen lässt sich die Linie mit minimalen Korrekturen halten. Die Elektronik bietet viel Spielraum, um das Motorrad auf Reifen, Asphalt und Fahrstil zu trimmen, ohne den Charakter glattzubügeln. Unterm Strich ist das weniger ein Allrounder als ein sehr fokussiertes Fahrer-Motorrad, das seine Stärken dort ausspielt, wo Kurvenradius und Bremspunkt zählen.

KI-generierter Inhalt gemäß EU AI Act (Verordnung (EU) 2024/1689)

Technische Daten

Leistung

180PS(132 kW)

Drehmoment

121Nm

Hubraum

1.099ccm

Gewicht

211kg

Max. Drehzahl

9.650rpm

Top Speed

265km/h

Tank

18l

Verbrauch

7,2l/100km

Reichweite

250km

Preis

21.050 €

Die Balken zeigen die Einordnung jedes Werts im Vergleich zu allen Modellen derselben Kategorie.

NBNL Expertenmeinung

Dieses Ansaugbrüllen beim Aufziehen aus der zweiten Kehre ist der Moment, in dem die Tuono wieder klarstellt, warum ein V4 süchtig macht. Ich sitze leicht nach vorn, der breite Lenker gibt mir in schnellen Wechselkurven sofort Hebel, und die Front bleibt beim harten Rausbeschleunigen erstaunlich sauber geführt. Auf der Landstraße kann ich Bremspunkte spät setzen: Die Factory vermittelt am Vorderrad viel Vertrauen, Gripaufbau und Rückmeldung wirken wie aus einem Guss, ohne nervös zu werden. Der Punch kommt nicht nur oben raus, sondern schiebt in der Mitte so kräftig, dass ich öfter einen Gang höher fahre, um Traktion und Linie zu halten. Elektronik ist hier kein Show-Feature, sondern Feintuning: Traktionskontrolle und Wheelie-Management greifen spürbar, aber nicht grob, und lassen trotzdem diesen mechanischen Charakter durch. Im Markt bleibt sie die emotionalere, schärfer gezeichnete Alternative zu Streetfighter V4 und S 1000 R; gegen Super Duke R wirkt sie präziser, aber weniger „Bizeps“ im ersten Impuls.

NBNL Fazit

Ein Motorrad für Leute, die Kurven „lesen“ und am Kurvenausgang gern früher ans Gas gehen. Die Tuono V4 Factory 1100 (2025) verbindet brutalen V4-Charme mit erstaunlicher Präzision und starker Elektronik. Komfort ist nicht ihr Hauptthema, Feedback und Druck schon. Wer das sucht, bekommt eine der intensivsten Hyper-Nakeds.

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