Der Colla di Casotto verbindet Garessio und Pamparato mit engen Kehren und flüssigen Wechseln durch die ligurischen Wälder. Der kurvenreiche Verlauf macht den Pass zu einer kompakten Strecke für eine Feierabendrunde ebenso wie zu einem würzigen Zwischenstopp auf einer größeren Alpen-Pässetour.
14 Aufrufe · 0 Likes
Die Colla di Casotto verbindet Garessio mit Pamparato und führt durch eine stille Grenzlandschaft zwischen Ligurien und Piemont. Von Garessio aus steigt die Straße zunächst gleichmäßig durch grüne Hänge an. Alte Steinmauern begleiten den Verlauf, während sich der Asphalt eng an den Berghang legt. Mit zunehmender Höhe verdichtet sich die Folge aus engen Kehren und kurzen Geraden. Dazwischen öffnen sich Blicke in kleine, abgeschiedene Täler, die der Strecke einen ruhigen, beinahe zeitentrückten Charakter geben. In Richtung Pamparato wirkt die Umgebung zunehmend wilder und abgelegener. Waldpassagen spenden kühlen Schatten, bevor die Straße wieder offenere Abschnitte mit Wiesen und wechselndem Licht erreicht. Der Streckenverlauf bleibt konzentriert und kurvenreich, ohne sich in langen Geraden zu verlieren. Gerade dieser Wechsel aus dichtem Wald, freien Hängen und engen Kurven prägt die Fahrt über die Colla di Casotto. Die Straße verlangt keine spektakulären Einzelstellen, sondern lebt von ihrem gleichmäßigen Rhythmus und der unmittelbaren Verbindung von Landschaft und Kurvenverlauf.-vesm