Der Furkapass verbindet Obergoms im Wallis mit Hospental im Uri und führt über flüssige Kehren durch eine eindrucksvolle alpine Landschaft. Weite Ausblicke und alpine Wiesen begleiten den Verlauf, bevor die Umgebung in raue Felsflanken übergeht und der Charakter der Passstraße deutlich alpiner und karger wird.
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KIVom Obergoms führt die Strecke zunächst durch das weit aufgefächerte Hochtal. Dunkle Wälder und helle Wiesen begleiten den Verlauf, während die Straße allmählich an Steigung gewinnt und sich enger an die Berghänge legt. Mit den ersten Kehren verändert sich der Charakter: Der Asphalt wirkt stellenweise rauer, auf den wechselnden Belägen bleibt die Linie stets präsent. Die Kurven sind übersichtlich angelegt, verlangen jedoch eine saubere Fahrweise und den Blick weit voraus. In Richtung Furkapass rücken die Felsflanken näher zusammen, das Tal wird schmaler und die Landschaft zunehmend karger. Rund um Gletsch öffnet sich die Strecke in die hochalpine Umgebung, bevor sie sich weiter über die Passhänge nach Hospental zieht. Mit jedem Anstieg werden Luft und Licht klarer, während sich zwischen den Kehren immer neue Ausblicke auf das Wallis und die umliegenden Bergflanken ergeben. Der Furkapass lebt vom Wechsel zwischen offenen Talabschnitten, dicht gesetzten Kurven und kurzen Passagen, in denen die Straße fast unmittelbar am Fels entlangführt. Der Übergang nach Hospental wirkt schließlich weniger wie ein abrupter Endpunkt als wie das ruhige Auslaufen einer Fahrt, die ihren Reiz aus der stetigen Veränderung von Landschaft, Belag und Kurvenrhythmus bezieht.