Der asphaltierte, mautfreie Splügenpass verbindet Rheinwald in Grischun/Graubünden mit Chiavenna. Die Strecke führt kurvenreich über den 2115 m hohen Scheitel und macht den Alpenübergang durch den Wechsel zwischen Schweizer und italienischer Passseite aus. Die Passstraße verläuft dabei durch eine ausgeprägte alpine Landschaft.
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Foto: Olgierd Rudak · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0 · skaliertDer Splügenpass, auf Italienisch Passo dello Spluga, verbindet das Schweizer Rheinwald mit dem italienischen Chiavenna und führt durch die wechselreichen Landschaften zwischen Graubünden und der Lombardei. Im Norden verläuft die Straße durch weite Hochtäler, vorbei an sattgrünen Wiesen, schroffen Felsflanken und den stillen Bergdörfern des Rheinwalds. Mit zunehmender Höhe wird der Verlauf ursprünglicher, während sich die Ausblicke auf die alpine Umgebung weiten. Die Passhöhe auf über 2.000 m markiert die Grenze und zugleich den Übergang in eine deutlich dramatischere Streckenlandschaft. Auf der italienischen Seite windet sich die schmale, asphaltierte Straße mit zahlreichen Kehren hinunter in Richtung Montespluga und weiter durch eine eindrucksvolle Schlucht nach Chiavenna. Historische Abschnitte mit kunstvoll angelegten Stützmauern und engen Kehren prägen den Abstieg und verlangen einen konzentrierten, gleichmäßigen Fahrstil. Zwischen offenen Hochtälern, felsigen Hängen und der engen Schlucht verändert sich der Charakter der Strecke auf kurzer Distanz mehrfach. Die stillen Seen nahe der Passhöhe setzen einen ruhigen Akzent, bevor sich das Tal in Richtung Chiavenna öffnet. Wetter und saisonale Sperrungen beeinflussen die Befahrbarkeit der Passstraße.